Ruandas Zentralbank hat ihr Verbot von Kryptowährungsaktivitäten mit der Landeswährung bekräftigt, nachdem Bybit die Unterstützung dafür eingeführt hatte Ruandisch Franken auf seinem Peer-to-Peer-Marktplatz, was zu einer schnellen Reaktion der Regulierungsbehörden führte.
In einer Erklärung veröffentlicht Am Sonntag erklärte die Centrak Bank of Rwanda, dass Krypto-Assets im Rahmen des aktuellen Rahmenwerks nicht für Zahlungen, Umrechnungen mit dem Franken oder Peer-to-Peer-Handel zugelassen seien. Die Zentralbank warnte die Bewohner vor der Inanspruchnahme solcher Dienste und verwies auf finanzielle Risiken und den fehlenden Rechtsschutz im Schadensfall.
Der Aufklärung folgte ein Bekanntmachung Bybit gab am Freitag bekannt, dass Benutzer über seine P2P-Plattform digitale Vermögenswerte mit dem ruandischen Franc kaufen und verkaufen können. Die Börse hat nicht angegeben, ob sie vor der Aktivierung der Funktion die Genehmigung der lokalen Aufsichtsbehörden erhalten hatte, und sie hat keine öffentliche Antwort auf die Erklärung der Zentralbank herausgegeben.
Die Regulierungsbehörden betonten, dass der ruandische Franc weiterhin das einzige gesetzliche Zahlungsmittel des Landes sei. Die Zentralbank bekräftigte außerdem, dass es den von ihr beaufsichtigten Finanzinstituten untersagt sei, Umrechnungen zwischen Franken und Krypto-Assets zu ermöglichen, und verschärfte damit die Beschränkungen, die darauf abzielen, das Risiko zwischen dem inländischen Finanzsystem und den Märkten für digitale Vermögenswerte zu begrenzen.
Ruandas restriktive Krypto-Haltung
Ruanda verfolgt seit 2018 eine restriktive Haltung gegenüber Kryptowährungen, als die Behörden erstmals versuchten, deren Verwendung bei inländischen Transaktionen einzuschränken. Die politischen Entscheidungsträger haben die Position als Teil einer umfassenderen Anstrengung zum Schutz der Finanzstabilität und zur Wahrung des Vertrauens in die lokale Währung formuliert.
Die jüngste Warnung unterstreicht die Sorge, dass ausländische Kryptoplattformen, die den Franken in Handelsdienstleistungen integrieren, bestehende Schutzmaßnahmen umgehen könnten. Durch die Ermöglichung von Peer-to-Peer-Transaktionen in der Landeswährung laufen solche Plattformen Gefahr, informelle Kanäle zu schaffen, die außerhalb der Aufsicht der Aufsichtsbehörden agieren.
Gleichzeitig ist Ruanda verfolgen ein staatlich gefördertes digitales Währungsprojekt, der E-Franc, das sich noch in der Proof-of-Concept-Phase befindet. Die Behörden betrachten die Initiative als eine Möglichkeit, die Zahlungsinfrastruktur zu modernisieren und gleichzeitig die Kontrolle über die Geldpolitik und die Ausgabe von Währungen zu behalten. Im weiteren Verlauf des Projekts wird voraussichtlich eine Pilotphase folgen.
Auch die Regulierungsbemühungen gehen über bloße Beschränkungen hinaus. Im März hat die Ruanda Capital Market Authority freigegeben ein Rahmenentwurf, der darauf abzielt, Regeln für Anbieter virtueller Asset-Dienste festzulegen. Der Vorschlag skizziert ein Lizenzsystem, das regulierte Aktivitäten ermöglicht und gleichzeitig strenge Beschränkungen für die Verwendung von Kryptowährungen im Land einhält.
Nach dem Gesetzesentwurf würden Krypto-Assets nicht als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt und mehrere Aktivitäten würden verboten, darunter Bergbaubetriebe, Mixer-Dienste und an den Ruanda-Franc gebundene Token. Das Rahmenwerk führt auch Aufsichtsmaßnahmen ein, die darauf abzielen, Dienstleister unter behördliche Aufsicht zu stellen.
Der Ansatz spiegelt einen breiteren Trend in Schwellenländern wider, die Innovation mit der Kontrolle über inländische Finanzsysteme in Einklang bringen wollen. Während einige Jurisdiktionen digitale Vermögenswerte eingeführt haben, sind andere dazu übergegangen, deren Verwendung einzuschränken, um Kapitalflucht zu verhindern, das Risiko von Volatilität zu verringern und die Währungssouveränität zu schützen.
Daten von Chainalysis zeigen, dass Ruanda Ränge gehören zu den Märkten mit geringer Akzeptanz für Kryptowährungsaktivitäten in den Jahren 2024 und 2025, wobei das Transaktionsvolumen hinter regionalen Konkurrenten wie Nigeria und Südafrika zurückbleibt.
Die eingeschränkte Nutzung hat bisher das Ausmaß potenzieller systemischer Risiken verringert, obwohl die Regulierungsbehörden offenbar darauf bedacht sind, eine strenge Aufsicht aufrechtzuerhalten, während globale Kryptoplattformen ihre Reichweite erweitern.

