Die Debatte im US-Senat über einen Gesetzentwurf namens „Clarity Act“ hat die Diskussion darüber neu entfacht XRP und andere Kryptoprodukte und wie sie nach den US-Vorschriften behandelt werden könnten.
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Berichten zufolge könnte der Gesetzentwurf Token, die in den USA notierte ETFs unterstützen, einen klareren Status verleihen und sie näher an die Behandlung im Rohstoffstil heranführen.
Auch XRP-Spot-ETFs haben großes Kapital angezogen, wobei die Zuflüsse seit ihrer Einführung im November 2025 etwa 1,37 Milliarden US-Dollar erreichten – eine Zahl, die unterstreicht, warum Gesetzgeber und Marktbeobachter aufmerksam sind.
Wie es funktioniert
Schöpfung und Erlösung in ETFs kann „in Form von Sachleistungen“ erfolgen, was bedeutet, dass der Fonds den tatsächlichen Vermögenswert anstelle von Bargeld akzeptieren kann.
Dieser Mechanismus ist real, aber er ermöglicht es normalen Käufern nicht, Token direkt in einen Fonds zu laden. Autorisierte Teilnehmer – große Broker-Dealer und Market Maker – sind diejenigen, die Token an ETFs weitergeben und Anteile zurückerhalten.
Alltägliche Anleger kaufen oder verkaufen ETF-Anteile an Börsen. Diese Lücke ist von zentraler Bedeutung für die Debatte darüber, ob ein ETF jemals wie eine Bank funktionieren könnte.
Bei den XRP-ETFs handelt es sich ebenfalls um Sachfonds, d. h. Sie können XRP direkt in den Fonds einzahlen und dafür den genauen Wert in Anteilen erhalten.
Die meisten werden diese Option im Allgemeinen nach dem Jurastudium wählen. Das hat viele Vorteile: Sie können den ETF wie eine „Bank“ nutzen. https://t.co/2G49kxUpGc pic.twitter.com/4fyeOkEYTC
— Chad Steingraber (@ChadSteingraber) 13. Januar 2026
Was Community-Stimmen sagen
Laut Beiträgen von Vertretern der XRP-Community sehen einige eine Zukunft, in der ETFs wie ein regulierter Parkplatz für Token-Inhaber fungieren.
Chad Steingraber hat sich lautstark zu Sachwertmechanismen geäußert und argumentiert, dass Anleger XRP gegen entsprechende ETF-Anteile eintauschen und die Fonds als einen sichereren Ort zur Wertaufbewahrung betrachten könnten, bis sie ihre Token erneut verschieben müssen.
Diese Kommentare haben dazu beigetragen, die Idee bekannt zu machen, dass ETFs in einem eingesetzt werden könnten bankähnlicher Weg.
Wie Steuern aussehen könnten
Berichte und Anlegerleitfäden zeigen, dass die ETF-Struktur steuerlich wichtig ist. ETFs nutzen häufig die Schaffung und Rücknahme von Sachwerten, um routinemäßige Kapitalgewinnausschüttungen auf Fondsebene zu vermeiden, was dazu beiträgt, dass ETFs in vielen Fällen steuereffizient sind.
Die steuerlichen Konsequenzen für Token-Inhaber hängen jedoch davon ab, wie Transaktionen durchgeführt werden und von der rechtlichen Struktur des Produkts.
Nach den aktuellen US-Vorschriften können Übertragungen, die die Form eines Vermögenswerts ändern, zu steuerpflichtigen Ereignissen für die Person führen, die den Vermögenswert übergibt, und Ausschüttungen auf Fondsebene können dennoch zu Steuerbelastungen für Anleger führen.
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Laut Chad Steingraber bietet die Sachwertstruktur XRP-Inhabern einen regulierten Ort zum Parken ihrer Token, wenn sie Sicherheit und Aufsicht wünschen.
Anleger, so glaubt Steingraber, könnten ETFs bevorzugen, sobald dies der Fall ist Klarheitsgesetz klärt Regeln. Der Reiz liegt nicht in den technischen Schritten, sondern im Vertrauen, XRP in einem regulierten, organisierten Produkt zu halten. Für ihn bieten ETFs eine sicherere Möglichkeit, Token zu verwalten und gleichzeitig bei Bedarf Zugriff darauf zu behalten.
Ausgewähltes Bild von Unsplash, Diagramm von TradingView

