Das GBP/USD-Paar hält während der asiatischen Handelszeiten am Montag Verluste nahe 1,3335, unter Druck durch einen stärkeren US-Dollar (USD). Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten ließ die Rohölpreise der Sorte Brent auf über 100 US-Dollar pro Barrel steigen. Dies löste in Großbritannien Befürchtungen einer „Stagflation“ aus und belastete den Cable gegenüber dem USD.
Die Bank of England (BoE) behielt ihr Interesse Tarife Wie allgemein erwartet lag die Quote bei ihrer Märzsitzung letzte Woche stabil bei 3,75 %. BoE Gouverneur Andrew Bailey sagte, der Nahostkonflikt werde einen „Schock für die Wirtschaft“ auslösen, der kurzfristig die Inflation in die Höhe treiben werde, und fügte hinzu, dass die Wiederherstellung einer sicheren Schifffahrt durch die Straße von Hormus der Schlüssel zur Bewältigung steigender Energiepreise sei.
Technische Analyse:
Auf dem Tages-Chart ist die kurzfristige Tendenz von GBP/USD leicht bärisch, da der Kassakurs unterhalb des abflachenden exponentiellen gleitenden 100-Tage-Durchschnitts bleibt und unterhalb des Bollinger-Mittelbands handelt, wodurch die Preisbewegung in der unteren Hälfte des Volatilitätsbereichs verankert bleibt. Ein RSI um die 45 verstärkt eher einen Verlust der Aufwärtsdynamik als einen direkten Verkaufsdruck, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer einen Vorsprung behalten, während Einbrüche ein maßvolles, nicht impulsives Abwärtspotenzial anzeigen.
Sofortige Unterstützung entsteht beim jüngsten Tief bei 1,3230, wo zuvor das untere Bollinger-Band lag, und ein Durchbruch unter diesen Bereich würde das nächste Abwärtsniveau bei etwa 1,3160 freilegen. Auf der Oberseite liegt der anfängliche Widerstand bei 1,3430 und stimmt mit dem Bollinger-Mittelbandcluster und dem 100-Tage-EMA überein. Ein täglicher Schlusskurs über dieser Obergrenze ist erforderlich, um den rückläufigen Ton zu neutralisieren und den Weg in Richtung 1,3560 zu ebnen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Häufig gestellte Fragen zum Pfund Sterling
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Laut Daten aus dem Jahr 2022 ist es die am vierthäufigsten gehandelte Einheit für Devisen (FX) weltweit und macht 12 % aller Transaktionen mit einem durchschnittlichen Wert von 630 Milliarden US-Dollar pro Tag aus. Seine wichtigsten Handelspaare sind GBP/USD, auch bekannt als „Cable“, das 11 % der Devisen ausmacht, GBP/JPY oder der „Drache“, wie er von Händlern genannt wird (3 %), und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Pfund Sterling beeinflusst, ist die von der Bank of England festgelegte Geldpolitik. Die BoE stützt ihre Entscheidungen darauf, ob sie ihr primäres Ziel der „Preisstabilität“ – eine konstante Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument zur Erreichung dieses Ziels ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch eine Erhöhung der Zinssätze einzudämmen, wodurch der Zugang zu Krediten für Privatpersonen und Unternehmen teurer wird. Dies ist im Allgemeinen positiv für das GBP, da höhere Zinssätze das Vereinigte Königreich zu einem attraktiveren Ort für globale Anleger machen, ihr Geld zu parken. Wenn die Inflation zu niedrig ist, ist das ein Zeichen dafür, dass sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt. In diesem Szenario wird die BoE erwägen, die Zinssätze zu senken, um Kredite zu verbilligen, sodass Unternehmen mehr Kredite aufnehmen, um in wachstumsfördernde Projekte zu investieren.
Datenveröffentlichungen messen den Zustand der Wirtschaft und können sich auf den Wert des Pfund Sterling auswirken. Indikatoren wie das BIP, die PMIs für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor sowie die Beschäftigung können alle die Richtung des GBP beeinflussen. Eine starke Wirtschaft ist gut für das Pfund Sterling. Dies zieht nicht nur mehr ausländische Investitionen an, sondern könnte auch die BoE dazu ermutigen, die Zinssätze zu erhöhen, was das GBP direkt stärken wird. Andernfalls dürfte das Pfund Sterling bei schwachen Wirtschaftsdaten fallen.
Eine weitere wichtige Datenveröffentlichung für das Pfund Sterling ist die Handelsbilanz. Dieser Indikator misst die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes durch seine Exporte und den Ausgaben, die es für Importe in einem bestimmten Zeitraum ausgibt. Wenn ein Land begehrte Exportgüter produziert, profitiert seine Währung ausschließlich von der zusätzlichen Nachfrage ausländischer Käufer, die diese Waren kaufen möchten. Daher stärkt ein positiver Nettohandelssaldo eine Währung und umgekehrt gilt ein negativer Saldo.

