- Wir werden die Situation weiterhin beobachten und die Geldpolitik gegebenenfalls anpassen, um die Preisstabilität zu gewährleisten
- Niedrigzinsen wirken sich über den Wechselkurs aus
- Der mittelfristige Inflationsdruck ist seit dem Vorquartal praktisch unverändert
- Wir sind weiterhin bereit, bei Bedarf in den Devisenmarkt einzugreifen
- Unsere Geldpolitik bleibt expansiv
- Auch die Geldpolitik unterstützt das Wachstum
- Die Unsicherheit ist im Vergleich zur letzten Einschätzung leicht zurückgegangen
- Erwarten Sie, dass die Weltwirtschaft in den nächsten Quartalen moderat wächst
- Für die Weltwirtschaft bestehen jedoch weiterhin erhebliche Risiken, darunter auch die US-Zölle
- Die Geldpolitik ist angemessen
- Zu zukünftigen Entscheidungen kann ich mich nicht äußern
- Wichtig ist der mittelfristige Inflationsausblick, der grundsätzlich unverändert bleibt
- Die Arbeitslosigkeit dürfte leicht steigen, könnte dann aber wieder sinken
- Wir haben keine Präferenz für die Inflation, solange sie im Zielbereich liegt
- Die Hürde für Negativzinsen liegt höher, aber sie sind weiterhin bereit, sie bei Bedarf anzuwenden
- Es wird erwartet, dass die Haushaltslage im kommenden Jahr die Weltwirtschaft stützen wird
- Die Zinsdifferenz zwischen Währungen ist ein wichtiger Faktor für den Wechselkurs
Wie erwartet spielt die SNB die schwächeren Inflationswerte der letzten Monate herunter und erwartet aufgrund der expansiven Geldpolitik und besserer Wirtschaftswachstumsprognosen einen Anstieg der Inflation in den kommenden Quartalen.
Zur Erinnerung: Die USA senkten die Zölle auf Schweizer Waren von zuvor 39 % auf 15 %, den höchsten Wert unter den europäischen Ländern.
Dies bekräftigt einmal mehr, dass die SNB nicht bereit ist, ohne klare Deflationsdaten oder negative globale Wirtschaftsschocks wieder in die Negativzinspolitik (NIRP) zurückzukehren.
REAKTION
USDCHF – 1 Minute
Der USDCHF ist nun an diesem Tag wieder auf dem gleichen Niveau. Wie erwähnt HierDa dies weitgehend erwartet wurde und der Markt die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen bei 0 % einschätzt, ist es unwahrscheinlich, dass der CHF aufgrund der SNB-Politik stark an Wert verlieren wird. Tatsächlich wurde die Währung hauptsächlich durch die Veränderungen in der Risikostimmung bestimmt.
Das Paar erholte sich genau an der wichtigen Unterstützungszone um die 0,7980-Marke, als die Käufer mit einem definierten Risiko darunter einschritten, um sich für eine Erholung zurück in die 0,81-Marke zu positionieren. Die Verkäufer müssen zusehen, wie der Preis unter diese Unterstützung fällt, um die Tür für weitere Abwärtsbewegungen zu öffnen.

