- Die Finanzmarktlage war im dritten Quartal 2025 von geringer Volatilität geprägt.
- Anzeichen einer Abkühlung am US-Arbeitsmarkt verstärkten die Markterwartungen einer weiteren Lockerung der Geldpolitik in den USA.
- Der Verwaltungsrat kam zu dem Schluss, dass die derzeitige Umsetzung der Geldpolitik unter verschiedenen Szenarios angemessen sei und daher beibehalten werden sollte.
- US-Zölle dürften den Welthandel drosseln und die Kaufkraft der US-Haushalte verringern.
- Dies könnte zu einer Aufwertung des Schweizer Frankens führen.
- Die Erhöhung der US-Zölle wirkt sich direkt nur auf einen Teil der Wirtschaft aus.
- Der Franken war gegenüber dem Euro relativ stabil.
- Als Risikofaktor für die Inflationsprognose werden vor allem große Wechselkursschwankungen genannt.
- Die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Inflation bleibt hoch.
- Auch die Konjunkturaussichten für die Schweiz bleiben unsicher.
- Die größten Risiken für die Wirtschaft liegen nach wie vor in der Entwicklung der US-Zölle und der weltweiten Nachfrage.
- Die Inflationsprognose und die Wirtschaftsaussichten sprechen dafür, die Geldpolitik nicht zu ändern.
- Die Konjunkturaussichten für die Schweiz sind vor allem aufgrund der US-Handelspolitik mit hohen Risiken behaftet.
- Es gibt kaum Anzeichen dafür, dass die Zölle negative Auswirkungen von den betroffenen exportorientierten Industrien auf andere Teile der Wirtschaft haben.
- Vollständiger Bericht Hier
Die Sitzungsprotokolle der Zentralbanken sind fast nie eine marktbewegende Veröffentlichung, da es sich um alte Daten handelt. Der Markt weiß bereits so ziemlich alles, was das Protokoll enthält, und meistens sind die Protokolle zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung veraltet, weil nach der Zentralbanksitzung neue Daten oder Ereignisse eintreten.
Dieser Artikel wurde von Giuseppe Dellamotta auf investinglive.com verfasst.

