Ein wiederkehrendes Tiefstsignal für Solanas SOL (SOL)-Token ist auf seinem Wochen-Chart geblitzt. Das Muster wurde erstmals im Jahr 2023 beobachtet, als SOL eine Rallye von 1.604 % erlebte, und dann erneut im Jahr 2025, als der Altcoin um 142 % zulegte.
Derzeit deuten SOL-Futures- und Spotmarktdaten auf eine langsame Belebung der Marktaktivität hin, wobei sich der Preis einem wichtigen wöchentlichen Niveau nähert, das die bullische Tendenz verstärken könnte.
Der Kryptoanalyst WebTrend hat hervorgehoben dass das Muster auf dem Wochenchart durch aufeinanderfolgende Kerzen mit langen unteren Dochten gekennzeichnet ist. Diese Struktur signalisiert häufig, dass der Verkaufsdruck absorbiert wird, da die Käufer konsequent auf niedrigeren Niveaus eingreifen.
„Wir bestätigen derzeit eine makroökonomische Bodenbildung mit demselben Signal, das in den letzten drei Jahren erfolgreich die beiden aussagekräftigsten Böden ermittelt hat.“
Krypto-Händler Bluntz notiert dass Solana nach einem starken Ausbruch auf dem Tages-Chart möglicherweise eine Akkumulationsphase abgeschlossen hat. Die Bewegung geht mit einem aufsteigenden Dreiecksausbruch einher, bei dem höhere Tagestiefs auf ein flaches Widerstandsniveau treffen. Der Preis hält sich nun über 93,50 $, einem Schlüsselniveau, das zuvor als Widerstand fungierte.
Basierend auf dem Muster liegt das nächste Aufwärtsziel bei 120 US-Dollar, einem Niveau, das für einen Großteil der Jahre 2024 und 2025 als Unterstützung diente. Wenn es zurückerobert wird, könnte es als starke Basis für einen weiteren Aufwärtstrend dienen, wobei 145 US-Dollar als nächstes potenzielles Niveau entstehen, wenn die Dynamik anhält.

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Die Marktaktivität zeigt erste Anzeichen einer Erholung
Während die Preisstruktur konstruktiv aussieht, deuten die Derivatedaten darauf hin, dass die Erholung noch im Gange ist.
Das offene Interesse von SOL ist seit dem Preistief am 6. Februar unter 2,3 Milliarden US-Dollar geblieben, was darauf hindeutet, dass die Händler den Leverage noch nicht aggressiv erhöhen. Dies deutet eher auf ein vorsichtiges Umfeld als auf eine möglicherweise längerfristige Rallye hin.
Auf der Spotseite hat sich das kumulative Volumendelta (CVD), das die Nettokäufe und -verkäufe misst, im letzten Monat stabilisiert, was zeigt, dass der Verkaufsdruck nachgelassen hat.

Auf den Terminmärkten hat sich der CVD seit dem 24. Februar von -3,5 Milliarden US-Dollar auf -2,8 Milliarden US-Dollar verbessert, was einen Rückgang der Verkäufe um 700 Millionen US-Dollar widerspiegelt. Dies deutet darauf hin, dass der Abwärtsdruck zwar nachlässt, eine starke Kaufnachfrage jedoch noch nicht entstanden ist.
Auch der aggregierte Finanzierungssatz ist neutral geblieben, was bedeutet, dass weder bullische noch bärische Positionen vorherrschen.
Insgesamt deuten die Daten auf eine punktuelle Erholung hin. Die 120-Dollar-Marke bleibt ein wichtiger Bereich, den es zu beobachten gilt, da sie als wichtige Schwelle sowohl für die Händlerpositionierung als auch für die Marktstimmung fungiert.
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