Solana startete mit einem starken Anstieg von 20 % in das Jahr 2026, doch am 25. Januar ließ die Dynamik schnell nach. Der Preis fiel um fast 16 %, nachdem er den Widerstand von 145 $ nicht zurückerobern konnte, und rutschte in Richtung der Zone von 126 $ ab.
Diese Ablehnung markierte eine deutliche Verschiebung der kurzfristigen Struktur. Käufer verloren die Kontrolle, als SOL frühere Unterstützungsniveaus erneut erreichte.
Der Schritt verdeutlichte, wie schnell die Stimmung umschlug, als die Fortsetzung des Aufwärtstrends scheiterte.
Liquidationscluster rahmen das kurzfristige Risiko ein
Zum Zeitpunkt der Drucklegung zeigten die Liquidation Heatmap-Daten zwei dominante Cluster bei etwa 123 bis 126 US-Dollar und über 130 US-Dollar. Diese Zonen deuteten darauf hin, dass die Abwärtsliquidität aktiv blieb, bevor sich eine stärkere Unterstützung bei 117 bis 119 US-Dollar bildete.
Dieses Setup hielt den Druck auf die Preisbewegung aufrecht. Jeder schwache Anstieg in Richtung 130 US-Dollar birgt die Gefahr, dass es erneut zu Liquidationen auf der Verkäuferseite kommt. Dies führte dazu, dass Händler vorsichtig waren, wenn es darum ging, ohne Bestätigung Erholungsrallyes zu verfolgen.
Das Open Interest stieg, als der Preis schwächelte
Die Daten von CoinGlass zeigten einen beunruhigenden Trend: Open Interest (OI) stieg von 6,6 Milliarden US-Dollar Ende Dezember auf über 8,8 Milliarden US-Dollar im Januar, aber der Preis fiel weiter. Dies ist kein bullisches Signal.
Der Anstieg des OI bei gleichzeitigem Preisverfall zeigte, dass Bären den Markt kontrollierten.
Als Short-Positionen aufgebaut wurden, wurde das Gewicht der pessimistischen Marktstimmung nicht mehr zu ignorieren. Wenn das Open Interest steigt und der Preis weiter sinkt, ist klar, dass die Bullen nirgendwo in Sicht sind.
Trotz des Rückgangs stieg die Stake-Aktivität
Selbst als Solana abstürzte, stieg die Einsatzaktivität auf ein Allzeithoch von 70 %, wobei SOL im Wert von über 60 Milliarden US-Dollar eingesetzt wurden. Dies zeigte die starke Überzeugung der langfristigen Inhaber und signalisierte, dass sich die Anleger für die Zukunft des Netzwerks engagieren.
Die Einsatzquote sprach Bände – das war keine Spekulation; es war reine Überzeugung. Während sich die Fundamentaldaten langsam verbesserten, lag die Stärke des Marktes im Engagement seiner Inhaber.
Wo SOL jetzt steht
Solana konnte das Niveau von 126 US-Dollar nicht verteidigen und verlagerte den Fokus auf die Unterstützungszone von 118 bis 119 US-Dollar. Ein entscheidender Einbruch dort könnte tiefere Abwärtsbewegungen in Richtung der 95- bis 98-Dollar-Region aufzeigen.
Auf der anderen Seite müssten die Bullen die 145-Dollar-Marke zurückerobern, bevor eine nachhaltige Erholung möglich wäre. Bis dahin blieb die Preisbewegung anfällig für liquiditätsbedingte Schwankungen.




