Silber Der (XAG/USD)-Kurs steigt am Freitag, erholt sich von den Tagestiefstständen um 74 US-Dollar und verbucht Gewinne von über 2,50 %, steht jedoch kurz davor, die Woche mit einer negativen Note zu beenden. Ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Inflationsbericht ließ das weiße Metall steigen und wird vor dem Wochenende bei 77,20 USD pro Feinunze gehandelt.
XAG/USD-Preisprognose: Technischer Ausblick
Silber ist in dieser Woche um 0,85 % gefallen, nachdem es zu Beginn der Woche bei etwa 80,00 $ lag. Dennoch stürzten die US-Aktien am Donnerstag ab und drückten den XAG nach unten, der sich in letzter Zeit im Gleichklang mit dem US-Aktienmarkt bewegte Aktien.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) deutet darauf hin, dass das Edelmetall auf einen Seitwärtstrend vorbereitet ist, der nach oben durch den 50-Tage-SMA bei 79,08 US-Dollar begrenzt wird und die Untergrenze bei 64,41 US-Dollar liegt, wo der 100-Tage-SMA liegt.
Wenn XAG/USD unter 75,00 $ fällt, wäre die erste Unterstützung das Tief vom 13. Februar von 74,01 $. Nach der Überwindung wäre der nächste Stopp der Wert von 70,00 $, vor dem 100-Tage-SMA.
Wenn XAG/USD 80,00 $ zurückerobert, wäre der erste Widerstand das Hoch vom 29. Dezember bei 83,75 $, vor dem Hoch vom 11. Februar bei 86,30 $.
XAG/USD-Preisdiagramm – täglich
Häufig gestellte Fragen zu Silber
Silber ist ein unter Anlegern stark gehandeltes Edelmetall. In der Vergangenheit wurde es als Wertaufbewahrungsmittel und Tauschmittel genutzt. Obwohl es weniger beliebt ist als Gold, können Händler auf Silber zurückgreifen, um ihr Anlageportfolio zu diversifizieren, wegen seines inneren Wertes oder als potenzielle Absicherung in Zeiten hoher Inflation. Anleger können physisches Silber in Münzen oder Barren kaufen oder es über Vehikel wie Exchange Traded Funds handeln, die seinen Preis auf internationalen Märkten verfolgen.
Der Silberpreis kann aufgrund einer Vielzahl von Faktoren schwanken. Geopolitische Instabilität oder die Angst vor einer tiefen Rezession können aufgrund seines Status als sicherer Hafen zu einer Eskalation des Silberpreises führen, wenn auch in geringerem Maße als bei Gold. Als ertragsloser Vermögenswert tendiert Silber dazu, bei niedrigeren Zinssätzen zu steigen. Seine Bewegungen hängen auch davon ab, wie sich der US-Dollar (USD) verhält, wenn der Vermögenswert in Dollar (XAG/USD) bewertet wird. Ein starker Dollar hält den Silberpreis tendenziell in Schach, während ein schwächerer Dollar die Preise wahrscheinlich in die Höhe treiben wird. Andere Faktoren wie die Investitionsnachfrage, das Bergbauangebot – Silber kommt viel häufiger vor als Gold – und Recyclingquoten können sich ebenfalls auf die Preise auswirken.
Silber wird in der Industrie häufig verwendet, insbesondere in Bereichen wie Elektronik oder Solarenergie, da es eine der höchsten elektrischen Leitfähigkeiten aller Metalle aufweist – mehr als Kupfer und Gold. Ein Anstieg der Nachfrage kann die Preise erhöhen, während ein Rückgang sie tendenziell senkt. Auch die Dynamik in den Volkswirtschaften der USA, Chinas und Indiens kann zu Preisschwankungen beitragen: In den USA und insbesondere in China verwenden ihre großen Industriesektoren Silber in verschiedenen Prozessen; In Indien spielt auch die Nachfrage der Verbraucher nach dem Edelmetall für Schmuck eine entscheidende Rolle bei der Preisgestaltung.
Der Silberpreis folgt tendenziell den Bewegungen von Gold. Wenn der Goldpreis steigt, folgt Silber in der Regel diesem Beispiel, da ihr Status als sicherer Hafen ähnlich ist. Das Gold/Silber-Verhältnis, das die Anzahl der Unzen Silber angibt, die erforderlich sind, um den Wert einer Unze Gold zu erreichen, kann dabei helfen, die relative Bewertung beider Metalle zu bestimmen. Einige Anleger betrachten eine hohe Quote möglicherweise als Indikator dafür, dass Silber unterbewertet oder Gold überbewertet ist. Im Gegenteil könnte ein niedriges Verhältnis darauf hindeuten, dass Gold im Vergleich zu Silber unterbewertet ist.

