Der Won stabilisierte sich, da Pläne zur Ausgabe von NPS-Dollar-Anleihen Hoffnungen auf einen geringeren Devisendruck weckten.
Zusammenfassung:
-
Südkoreas Won verringerte seine Verluste, nachdem berichtet wurde, dass die NPS möglicherweise Dollaranleihen ausgeben könnte
-
Der Pensionsfonds zielt darauf ab, die Finanzierung angesichts der Wechselkursvolatilität zu diversifizieren
-
Die Emission von Dollar-Anleihen könnte den Druck auf den Won verringern
-
Überprüfung der FX-Absicherungsstrategie derzeit im Gange
-
Behörden verstärken Koordinierung zur Währungsstabilität
Die südkoreanische Währung konnte frühere Verluste ausgleichen, nachdem berichtet wurde, dass der Nationale Rentendienst näher an der Ausgabe von Fremdwährungsanleihen arbeitet, ein Schritt, der angesichts der anhaltenden Wechselkursvolatilität möglicherweise den Druck auf den Won verringern könnte. Die Kommentare waren das erste Mal, dass ein Regierungsbeamter öffentlich einen möglichen Zeitplan für den beispiellosen Einstieg des Fonds in die Offshore-Schuldenmärkte dargelegt hat.
Beamte gaben an, dass der Pensionsfonds hofft, bis Ende dieses Jahres mit der Ausgabe von auf Dollar lautenden Anleihen beginnen zu können, vorbehaltlich rascher Gesetzesänderungen. Der Schritt ist Teil umfassenderer Bemühungen zur Diversifizierung der Finanzierungsquellen und zur besseren Steuerung des Devisenrisikos beim drittgrößten Pensionsfonds der Welt, der ein Vermögen von fast 1,44 Billiarden Won verwaltet.
Der Won ist seit Mitte 2025 gegenüber dem Dollar um etwa 7 % gefallen, was sowohl politische Entscheidungsträger als auch institutionelle Anleger vor Herausforderungen stellt. Die Währungsschwäche hat Südkoreas Auslandsinvestitionspläne erschwert und die Sensibilität gegenüber Kapitalabflüssen erhöht. Als Reaktion darauf hat der Pensionsfonds aktiv Dollar auf dem Devisenterminmarkt verkauft, um die Währung zu stützen, eine Strategie, die wachsende Aufmerksamkeit auf den Märkten auf sich gezogen hat.
—
Die Ausgabe von Dollar-Anleihen durch den National Pension Service würde es dem Fonds ermöglichen, direkt Fremdwährungen zu beschaffen, wodurch die Notwendigkeit verringert würde, Won bei Investitionen im Ausland in Dollar umzutauschen. Dies kann die unmittelbare Dollarnachfrage auf dem Spotmarkt verringern und zur Stabilisierung des Won beitragen. Darüber hinaus bietet die Aufnahme von Krediten gegen bestehende Vermögenswerte im Ausland Finanzierungsflexibilität, ohne dass es zu neuen Devisenabflüssen kommt, eine Dynamik, die die Märkte normalerweise als währungsstützend betrachten.
Beamte signalisierten außerdem, dass der Fonds seinen Rahmen zur längerfristigen Währungsabsicherung überprüft. Während die Währungsabsicherung bisher eher flexibel als mechanisch durchgeführt wurde, erkannten die Behörden an, dass eine Neubewertung erforderlich ist, um sicherzustellen, dass die Strategie auch bei sich ändernden Marktbedingungen wirksam bleibt. Zu den Absicherungsgeschäften gehörte der Verkauf von Dollar-Termingeschäften, um das Angebot an Dollar zu erhöhen und das Tempo der Won-Abwertung zu verlangsamen.
Die potenzielle Anleiheemission spiegelt die Ansätze anderer großer globaler Pensionsfonds, einschließlich Kanadas, wider und würde wahrscheinlich auf den Anteil des Auslandsinvestitionsengagements des Fonds begrenzt. Parallel dazu wurden die Vermögensallokationsziele angepasst, um das Engagement in ausländischen Aktien leicht zu reduzieren und gleichzeitig die Gewichtung inländischer Aktien zu erhöhen, was die Sensibilität gegenüber Währungsbedingungen widerspiegelt.
Ein neues vierseitiges Beratungsgremium aus Finanzministerium, Sozialministerium, Zentralbank und Pensionsfonds soll diese Woche zusammentreten, um die Reaktionen auf die Marktvolatilität zu koordinieren. Vorerst hat die Aussicht auf Offshore-Emissionen dem Won kurzfristig etwas Erleichterung verschafft, auch wenn der allgemeine Währungsdruck weiterhin mit der globalen Dollardynamik verknüpft ist.

