Koji Sato, CEO von Toyota Motor, sagte, dass der Autohersteller nach Chinas Exportbeschränkungen für das niederländische Halbleiterunternehmen Nexperia nicht mit einer unmittelbaren Chipknappheit konfrontiert sei, obwohl er potenzielle Produktionsrisiken einräumte, wenn die Beschränkungen bestehen bleiben.
Sato sagte auf der Japan Mobility Show in Tokio, es bestehe ein gewisses Risiko, aber es sei nicht so, dass wir morgen mit Engpässen konfrontiert seien. Hinzu kommt, dass Toyota die Lieferketten genau überwacht. Er wies darauf hin, dass sich die Beschränkungen von Nexperia zwar auf die künftige Produktion auswirken könnten, das Unternehmen jedoch vorerst weiterhin gut aufgestellt sei.
Die Kommentare erfolgen vor dem Hintergrund globaler Bedenken der Branche, nachdem die niederländische Regierung die Kontrolle über Nexperia übernommen hat, und verweisen auf nationale Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit der chinesischen Muttergesellschaft Wingtech. Peking reagierte mit Exportbeschränkungen, was die Unsicherheit für Autohersteller, die auf alte Chips angewiesen sind, erhöht. Sato sagte, dass japanische Hersteller daran arbeiten, ältere Halbleiter zu standardisieren, um eine Wiederholung der Engpässe während der Pandemie zu verhindern.

