Investing.com – Laut den Strategen Constantin Bolz und Clémence Dumoncel geht die UBS Switzerland AG davon aus, dass das Währungspaar kurzfristig gedämpft bleiben wird, bevor es in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 und bis ins Jahr 2027 hinein allmählich an Stärke gewinnt.
Das Pfund unterliegt Einschränkungen durch den anhaltenden Lockerungszyklus der Bank of England und politischer Unsicherheit, während der Schweizer Franken von der Nachfrage nach sicheren Häfen angesichts geopolitischer Risiken und robuster Schweizer Wirtschaftsdaten profitiert.
Die Bank korrigierte ihre Prognosen zum Quartalsende für Juni und September von 1,08 auf 1,06 und behielt ihr Dezember-Ziel bei 1,07 bei. UBS stellte im März 2027 eine neue Prognose bei 1,08 vor.
Das Pfund bleibt durch den Lockerungszyklus der BoE und die anhaltende politische Unsicherheit innerhalb der Labour Party unter Druck.
Da für Mai Kommunal- und Regionalwahlen anstehen und die geldpolitische Lockerung voraussichtlich bis Juni andauern wird, rechnet UBS kurzfristig nicht mit einer Outperformance des Pfunds.
Der Schweizer Franken wird durch erhöhte geopolitische Risiken gestützt und bleibt weiterhin von externen Ereignissen bestimmt. Die Schweizer Inflation lag im Februar im Jahresvergleich bei 0,1 %.
Der Abwärtstrend beim GBPCHF dürfte durch die Bereitschaft der Schweizerischen Nationalbank begrenzt werden, eine übermäßige Aufwertung des Frankens zu verhindern, so die Bank.
UBS geht davon aus, dass sich das Pfund in der zweiten Hälfte dieses Jahres und bis 2027 erholen wird, da die politische Landschaft nach den Wahlen im Mai klarer wird und die BoE sich dem Ende ihres Lockerungszyklus nähert.
Die Zuflüsse aus sicheren Häfen in den CHF dürften allmählich nachlassen, so dass andere Wirtschaftsfaktoren Vorrang haben.
Die niedrige Rendite des Frankens macht ihn zu einer bevorzugten Finanzierungswährung für Carry Trades. Da die für Großbritannien spezifischen Risiken nachlassen, dürfte der GBPCHF-Trend steigen und den Carry von fast 4 % erhöhen, so UBS.
Die Kaufkraftparitätsberechnung der Bank für GBPCHF liegt bei 1,13, während ihr trendextrapolierter Gleichgewichtswechselkurs 1,00 beträgt.
Die Tiefststände von 2022 knapp unter 1,02 stellen das nächste Unterstützungsniveau dar, während auf der Widerstandsseite Niveaus nahe 1,08 und 1,10 im Auge zu behalten sind.
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