Die wichtigsten US-Aktienindizes schließen niedriger, wobei die breiteren Indizes über 1,3 % und der Dow 30 um -0,95 % nachgaben.
Blick auf die Schlussniveaus:
- Dow Industrial Average -453,19 Punkte oder -0,95 % bei 47501,55
- S&P-Index -90,69 Punkte oder -1,33 % bei 6740,02.
- NASDAQ-Index -361,31 Punkte oder -1,59 % bei 22387,68.
- Russell 2000 der Small-Cap-Aktien -60,27 Punkte oder -2,33 % bei 2525,30.
Für die Handelswoche:
- Der Dow-Industriedurchschnitt fiel um -3,01 %.
- Der S&P-Index fiel um -2,02 %.
- Der NASDAQ-Index fiel um -1,24 %
- Russell 2000-Index fiel um -4,06 %
Hier ist eine Zusammenfassung einiger der größten Verlierer der Woche:
Das Gemetzel auf einen Blick
Es war eine durchweg brutale Woche, in der 23 hochkapitalisierte Aktien um 10 % oder mehr fielen. Der durchschnittliche Rückgang in dieser Gruppe betrug ungefähr -13,5 %und der Verkauf war in fast allen Sektoren breit abgestützt.
Die Fluggesellschaften erlitten einen Volltreffer
Da der Iran-Krieg den Luftraum im Nahen Osten zerstörte und die Ölpreise stiegen, waren die Fluggesellschaften am stärksten betroffen: Alaska Air (-18,02 %), Southwest (-15,63 %), American Airlines (-14,46 %), United Airlines (-13,39 %) und Delta (-10,18 %). Die Kombination aus steigenden Kerosinkosten und Streckenunterbrechungen belastet die Branche eindeutig.
Verbraucher und Automobile unter Druck
Ford (-13,77 %), Stellantis (-11,62 %) und Whirlpool (-14,13 %) deuten darauf hin, dass Verbraucher und verarbeitendes Gewerbe den makroökonomischen Engpass spüren – wahrscheinlich eine Mischung aus Zollängsten, steigenden Inputkosten und schwächeren Nachfragesignalen.
Tech & Semis wurden stark ausverkauft
Lam Research (-14,78 %), ASML (-10,93 %), Micron (-10,20 %), Western Digital (-12,32 %) und Arm (-10,22 %) verzeichneten alle zweistellige Verluste – im Einklang mit einer Risikoaversion und Bedenken hinsichtlich globaler Lieferkettenunterbrechungen im Zusammenhang mit dem Konflikt.
Verteidigungsparadoxon
Raytheon (-17,17 %) ist ein bemerkenswerter Ausreißer – typischerweise ein Kriegsprofiteur, aber die Aktie könnte nach früheren Gewinnen von einem breiteren Marktrisikoabbau oder Gewinnmitnahmen betroffen sein.
Auch der Bergbau erlitt einen Schlag
Der Rückgang von Newmont (-10,55 %) und Barrick (-10,48 %) ist angesichts des Status von Gold als sicherer Hafen etwas überraschend und spiegelt möglicherweise erzwungene Verkäufe oder breitere Aktienabflüsse wider.
Fazit: Dies scheint eine klassische Woche der Risikoscheu zu sein, die durch den Iran-Konflikt, den Ölschock und wachsende Rezessionsängste getrieben wird – und kein Sektor wird wirklich verschont.

