Die jüngste Veröffentlichung des Conference Board bestätigt, dass das Verbrauchervertrauen in den USA gesunken ist fünften Monat in Folge im Dezember 2025. Trotz einer vorübergehenden Atempause nach dem Ende des Regierungsstillstands haben zunehmende Ängste um Arbeitsplätze und sich verschlechternde Geschäftsaussichten einen wichtigen Rezessionsindikator tiefer in die Gefahrenzone gedrängt.
Die Schlagzeilen
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Verbrauchervertrauensindex: Abgelehnt 89,1 im Dezember gegenüber den Erwartungen von 91,0. Der aktuelle Monat lag unter dem revidierten Wert von 92,9 im November (zuvor lag der Wert bei 88,7).
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Aktueller Situationsindex: Vorbei gestürzt 9,5 Punkte auf 116,8der stärkste Rückgang der aktuellen Stimmung, da die Ansichten über die Geschäftslage zum ersten Mal seit September 2024 negativ wurden.
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Erwartungsindex: Wird stabil gehalten 70,7. Entscheidend ist, dass dieses Messgerät verfolgt wurde 11 aufeinanderfolgende Monate lang unter der Schwelle von 80,0 liegenein Niveau, das historisch auf eine bevorstehende Rezession hindeutet.
Einzelheiten zu den Verbrauchervertrauenszahlen für Dezember vom Conference Board
Gegenwärtige Situation: Eine leicht pessimistische Wende
Die Einschätzung der Verbraucher zur aktuellen Lage erlitt in diesem Monat einen deutlichen Einbruch:
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Geschäftsbedingungen: Mittlerweile bewerten mehr Verbraucher die Bedingungen als „schlecht“ (19,1 %) denn als „gut“ (18,7 %).
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Der Arbeitsmarkt: Der Anteil der Verbraucher, die sagen, dass es „viele“ Arbeitsplätze gibt, ist gesunken 26,7 %während diejenigen, die sagten, Jobs seien „schwer zu bekommen“, zunahmen 20,8 %.
Erwartungen: Einkommens- und Jobsorgen verschärfen sich
Während sich die Aussichten für die künftige Geschäftslage leicht verbessert haben, steht die „menschliche“ Seite der Wirtschaft weiterhin unter Druck:
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Berufsaussichten: Mehr Verbraucher gehen davon aus, dass im Vergleich zum November weniger Arbeitsplätze verfügbar sind (27,4 %).
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Einkommensstress: Während 18,4 % mit einem Anstieg ihres Einkommens rechnen, ist der Anteil derer, die eine Steigerung erwarten verringern stieg auch auf 14,7 %.
Demografische und politische Trends
Der Vertrauensverlust war nahezu überall spürbar:
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Generationsunterschied: Das Selbstvertrauen sank in allen Altersgruppen. Nur die Stille Generation zeigte währenddessen erhöhte Hoffnung Millennials und Gen Z blieb trotz Abwärtstrend am optimistischsten.
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Einkommensklassen: Das Vertrauen sank in fast allen Schichten, mit Ausnahme der Geringverdiener (unter 15.000 US-Dollar) und der Höchstverdiener (über 125.000 US-Dollar).
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Einheit in der Dunkelheit: Das Vertrauen aller politischen Gruppierungen sank weiter –Demokraten, Republikaner und Unabhängige gleich.
Expertenanalyse
„Trotz einer Aufwärtskorrektur im November im Zusammenhang mit dem Ende des Shutdowns sank das Verbrauchervertrauen im Dezember erneut und blieb deutlich unter dem diesjährigen Januar-Höchststand. Vier von fünf Komponenten des Gesamtindex fielen, während eine Komponente auf einem Niveau lag, das eine deutliche Schwäche signalisierte.“
— Dana M. PetersonChefökonom, The Conference Board.

