Es ist Zeit, den US-Wirtschaftskalender zu überarbeiten, da das Bureau of Labor Statistics den Stellenbericht für Januar aufgrund des Regierungsstillstands nicht wie geplant am Freitag veröffentlichen wird.
Politiker sagen, dass sie am Dienstag für die Beendigung des Shutdowns stimmen werden, damit der Markt nicht zu sehr aufgeregt ist, aber das ist ärgerlich.
Der JOLTS-Bericht vom Dienstag wurde ebenfalls verschoben.
Kein anderes Land macht diesen Unsinn und er trägt nicht dazu bei, die Kapitalmärkte zu glätten. Für ein Land, das über Deregulierung und Erleichterung der Geschäftstätigkeit spricht, ist dies ein weiteres blaues Auge. Die Zusammenstellung von Wirtschaftsdaten ist im Großen und Ganzen ein trivialer Kostenfaktor, und die Zerstörung des NFP-Berichts im Herbst zerstört die statistische Kontinuität. Schlimmer noch: Trump hat den Chef der BLS gefeuert, und das wirft einige wichtige Fragen zur Voreingenommenheit auf, ob explizit oder unbewusst.
Die Fed befindet sich in einer schwierigen Phase und versucht, schwierige Urteile über Wachstum, Beschäftigung und Inflation zu fällen. Jetzt geht es wieder einmal im Blindflug.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es sich um einen kurzen Shutdown handeln, aber das kommt immer wieder vor und sorgt überall für Unsicherheit. Es ist eine unwillkommene Dynamik, die zumindest Kopfschmerzen bereitet.
Dass dies am Tag des Murmeltiers passiert, ist eine schöne Portion Ironie, da es immer wieder passiert.

