L1s bewegen sich immer noch auf dem schmalen Grat zwischen Überzeugung und Spekulation. Und Ethereum [ETH] veranschaulicht diese Dynamik wirklich.
An der Entwicklerfront liegt das Unternehmen weit vorne: Die umgesetzten Verträge erreichten im vierten Quartal 2025 einen Rekordwert von 9,1 Millionen, obwohl der Preis um 45 % korrigiert wurde, was die schlechteste Quartalsleistung seit dem Bärenmarkt 2018 darstellt.
Doch trotz dieser Gegenwinde signalisierte das schiere Ausmaß der Entwickleraktivität eine starke, belastbare Grundlage für ETHwas die Voraussetzungen dafür schafft, dass Ethereum im Jahr 2026 eine langfristige, von Fundamentaldaten getriebene Rallye fortsetzt.
Bemerkenswerterweise ist es Erscheint in der Kette.
Beim NFT-Volumen liegt Ethereum mit 12,6 Millionen US-Dollar, die durch das Netzwerk fließen, an der Spitze. DApp-Aktivität? Ein Anstieg um unglaubliche 1.135 % auf 180 Milliarden US-Dollar pro Woche. Im Grunde treibt all diese Energie der Entwickler direkt die tatsächliche Netzwerknutzung voran.
Aber hier ist der Clou: Der Preis spiegelt dies nicht vollständig wider. Selbst mit dieser Art von On-Chain-Aktivität hinkt Ethereum immer noch hinterher Bitcoin [BTC] um fast das 1,5-fache. Das ist eine ziemlich große Lücke im Vergleich zu dem, was wir bei früheren Rallyes gesehen haben.
Die Frage ist natürlich: Kann ETH seine Q2-Gewinne gegenüber BTC wiederholen?
Die Stärke von Ethereum in der Kette treibt Spekulationen außerhalb der Kette voran
Die kurzfristigen Aussichten der ETH belasten ihr langfristiges Wachstumspotenzial.
Trotz starker Entwickleraktivität ist ETH unter 2.000 US-Dollar gefallen Vitalik Buterin verkauft weiter. In der Zwischenzeit, On-Chain-Metriken deuten auf eine stark hebelgetriebene Stimmung hin, die kaum Anzeichen einer Kassaakkumulation zeigt.
Gleichzeitig schwankt das ETH/BTC-Verhältnis weiterhin in einem engen Bereich, ist aber im Wochenvergleich immer noch um 0,28 % gesunken. Dies verstärkt die rückläufige Stimmung von Ethereum und signalisiert, dass bedeutende Rotationsströme von BTC zu ETH fehlen.
Alles in allem überwiegen Spekulationen eindeutig die Überzeugung.
Aus Sentiment-Perspektive bedeutet dies allein schon einen Dämpfer für das langfristige Potenzial von Ethereum, da sich der Markt immer noch zu sehr auf kurzfristige Bewegungen konzentriert. Daher erscheint eine Wiederholung der Gewinne gegenüber BTC im zweiten Quartal 2025 unwahrscheinlich.
Wenn dieser Trend anhält, ETH wird die Verluste voraussichtlich auf BTC ausweiten im zweiten Quartal.
Abschließende Zusammenfassung
- Die Entwickleraktivität und das On-Chain-Wachstum von Ethereum bleiben auf Rekordniveau, aber der Preis hinkt hinterher und ETH liegt immer noch 1,5x hinter BTC zurück.
- Die von der Hebelwirkung getriebene Stimmung und der Mangel an BTC-Flüssen deuten darauf hin, dass die kurzfristige Schwäche der ETH anhalten könnte, was eine Wiederholung der Zuwächse im zweiten Quartal 2025 unwahrscheinlich macht.



