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Greggs (LSE: GRG)-Aktien sind in letzter Zeit ins Straucheln geraten, aber es gibt einige Gründe, warum ich denke, dass sie geduldigen Anlegern im Jahr 2026 immer noch einen guten Wert bieten könnten.
Was ist mit dem Aktienkurs von Greggs passiert?
Nach einem starken mehrjährigen Erfolg befindet sich das Unternehmen in einer schwierigen Phase. Das wärmere Wetter hat den Umsatz beeinträchtigt, da Verbraucher während Hitzewellen seltener heiße Backwaren kaufen, wie wir es in den letzten Jahren in Großbritannien gesehen haben.
In Verbindung mit höheren Kosten und zurückhaltenden Verbraucherausgaben belasteten diese Faktoren die Gewinne und Prognosen, und der Aktienkurs fiel von früheren Höchstständen zurück.
Während ich am späten 16. Januar schreibe, wird die Aktie bei 1.650 Pence gehandelt, sodass die Bäckereikette einen Wert von a hat Marktkapitalisierung von 1,7 Milliarden Pfund.
Trotz der Schwankungen ist der Handel nicht zusammengebrochen. Der Umsatz wächst immer noch und die Präsenz wächst weiter, mit Tausenden von Geschäften im ganzen Land und weiteren Eröffnungen geplant.
Das Management drängt auf Abend-, Liefer- und Durchfahrtsstandorte mit dem Ziel, mehr Wert aus der Marke und der bestehenden Infrastruktur herauszuholen. Die Anleger sind noch nicht völlig überzeugt, da die Aktie in den letzten 12 Monaten um 25,7 % gefallen ist.
Bewertung
Der Rückgang bedeutet, dass Greggs nun auf einer Bewertung sitzt, die meiner Meinung nach für Value-Investoren eine Überlegung wert ist.
Die Aktie hat einen Nachlauf Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei 11,7, von näher an 19 im Mai 2025 und unter dem Footsie-Durchschnitt. Für eine bekannte nationale Marke für Lebensmittel zum Mitnehmen, die immer noch neue Standorte eröffnet, erscheint das nicht anspruchsvoll.
Das Einkommen fügt der Geschichte einen weiteren Aspekt hinzu. Greggs kann seine ordentliche Dividende nachweislich im Laufe der Zeit steigern. Auf dem aktuellen Aktienkurs hat die Aktie einen Dividendenrendite von 4,2 %. Das liegt über dem Footsie-Durchschnitt und ist eine wettbewerbsfähige Auszahlung, insbesondere für eine Aktie, die immer noch zu wachsen versucht.
Es bestehen klare Risiken. Das flächenbereinigte Umsatzwachstum hat sich verlangsamt, was die Frage aufwirft, wie weit das Kernformat ausgeweitet werden kann. Veränderte Essgewohnheiten, einschließlich der Zunahme von Medikamenten zur Gewichtsreduktion, die sich auf alle Arten von Lebensmittel- und Getränkevorräten auswirken, könnten im Laufe der Zeit auch die Nachfrage nach traditionellen kalorienreichen Leckereien dämpfen und weitere Änderungen auf der Speisekarte erforderlich machen.
Mein Urteil
Für langfristige Anleger, die sich auf vernünftige Bewertungen, starke Marken und Barrenditen konzentrieren, sieht Greggs meiner Meinung nach immer noch wie ein solides Unternehmen aus, das eher ins Wanken gerät als in einen strukturellen Zusammenbruch. Ein niedriges KGV, eine anständige Rendite und anhaltende Filialeröffnungen sind nicht typisch für ein Unternehmen in Not.
Allerdings könnte diese Ansicht falsch sein. Wenn das Gewinnwachstum mehrere Jahre lang ins Stocken gerät oder sich das veränderte Verbraucherverhalten stärker als erwartet auf die Margen auswirkt, könnten Greggs-Aktien günstig bleiben oder sogar noch günstiger werden.
Dennoch ist diese Mischung aus angemessener Bewertung, verlässlicher Marke und steigendem Einkommen in einem diversifizierten Portfolio der Grund, warum ich denke, dass Greggs-Aktien für Value-Investoren im Jahr 2026 einen genaueren Blick wert sind.

