EUROPÄISCHE SITZUNG
In der europäischen Sitzung haben wir nicht viel auf der Tagesordnung, außer ein paar untergeordneten Veröffentlichungen wie der deutschen Industrieproduktion und dem Schweizer Verbrauchervertrauen, die für die jeweiligen Zentralbanken nichts ändern werden.
Tatsächlich liegt der Fokus derzeit ausschließlich auf dem Krieg zwischen den USA und dem Iran und den steigenden Ölpreisen, da diese sich in Zukunft auf die Wirtschaft und die Daten auswirken werden. Alle Daten, die wir jetzt erhalten, sind zum jetzigen Zeitpunkt alte Nachrichten.
AMERIKANISCHE SITZUNG
In der amerikanischen Sitzung haben wir lediglich die Umfrage zu den Inflationserwartungen der New York Fed, bei der es sich nicht um einen marktbewegenden Bericht handelt. Auch hier kommt es jetzt darauf an, wie lange der Krieg zwischen den USA und dem Iran dauert.
Trump konzentrierte sich in seinem letzten Beitrag auf die Ölpreise, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass wir seine Schmerzgrenze erreichen. Auch die US-Aktienmärkte haben die Verluste nach der Widerstandsfähigkeit der letzten Woche endlich auf neue Tiefststände ausgeweitet. Dies wird für ihn zu einem sehr teuren Krieg.
Händler konzentrieren sich nun auf ein Deeskalationssignal aus den USA oder Israel, da dies eine massive Erholungsrallye an den Aktienmärkten und einen Ausverkauf bei den Ölpreisen auslösen würde.

