Der heute Morgen (11. März) veröffentlichte US-VPI-Bericht für Februar verlief genau wie erwartet. Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics stieg der Verbraucherpreisindex im Monatsvergleich um 0,3 % und blieb im Jahresvergleich stabil bei 2,4 %. Der Kern-VPI, bei dem Nahrungsmittel und Energie außer Acht gelassen werden, belief sich auf 0,2 % gegenüber dem Vormonat und 2,5 % gegenüber dem Vorjahr, was beides den Konsensprognosen entsprach. Die unmittelbare Marktreaktion war relativ gedämpft – der US-Dollar-Index stieg leicht an, während die Aktien später in der Sitzung einbrachen, als die Renditen der Staatsanleihen stiegen. Die Märkte scheinen diese Momentaufnahme aus der Zeit vor dem Iran-Konflikt zu prüfen und sich darauf zu positionieren, was erhöhte Ölpreise für den Verbraucherpreisindex im März bedeuten könnten. Dieser makroökonomische Hintergrund – ein gleichbleibender Inflationsdruck, eine Fed, die die Zinsen auf der FOMC-Sitzung am 17. und 18. März mit ziemlicher Sicherheit stabil halten wird, und ein komplexer geopolitischer Überhang – ist genau das, was USD/CHF zu einem interessanten Währungspaar macht, das man derzeit im Auge behalten sollte, und das Währungspaar, das wir diese Woche von der Beobachtungsliste zur Strategieentwicklung rücken lassen.

