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In Zeiten wie diesen glänzen Dividendenaktien wirklich. Während die Aktienkurse im Technologiesektor überall schwanken, beobachten Einkommensinvestoren nur in aller Stille, wie das Geld hereinströmt.
Wen interessiert es, ob die Ausgabenverpflichtungen von OpenAI den Aktienmarkt zum Absturz bringen werden? Ist es nicht einfacher, sich einfach zurückzulehnen und ein stabiles Einkommen von Unternehmen zu erzielen, die weiterhin Geld verdienen?
KI-Spekulation
Der Aktienmarkt war in den letzten Jahren von künstlicher Intelligenz besessen. Verteidigungsausgaben und Medikamente zur Gewichtsabnahme erhalten lobende Erwähnungen, aber KI steht im Mittelpunkt der Anleger.
Derzeit scheinen sich große Technologieunternehmen in einem Wettlauf zu befinden, wer in kürzester Zeit das meiste Geld ausgeben kann. Microsoft wird dieses Jahr voraussichtlich 100 Milliarden US-Dollar ausgeben Alphabet strebt bis zu 185 Milliarden US-Dollar an.
Bei den heutigen Preisen reicht das zum Kauf Spotify. Zweimal.
Die CEOs sind zuversichtlich, dass das klappen wird. Aber wenn einer der größten Kunden OpenAI ist – ein Unternehmen, das Geld verliert und dies auch weiterhin tun will –, besteht definitiv ein Risiko.
Passives Einkommen
Der Drang, in KI zu investieren, wird entweder unglaublich gut funktionieren oder er wird spektakulär explodieren. Und auf beiden Seiten der Argumentation gibt es starke und glaubwürdige Stimmen.
Vor diesem Hintergrund denken Anleger möglicherweise, dass der beste Weg, gute Renditen zu erzielen, darin besteht, nach Unternehmen zu suchen, die ihre Gewinne als Dividenden ausschütten, anstatt den Großteil davon zu reinvestieren. Und es sind jede Menge verfügbar.
Teilweise gibt es Bestände mit Dividendenrenditen bis zu 7,5 %. Das bedeutet, dass jemand, der 20.000 £ investiert, 1.500 £ pro Jahr in bar erhalten könnte, nur weil er seine Aktien behält.
Hohe Dividendenrenditen können oft ein Zeichen von Risiko sein. Aber 185 Milliarden US-Dollar für KI-Rechenzentren auszugeben, um die zukünftige Nachfrage zu antizipieren, ist nicht gerade ein risikofreies Unterfangen.
Immobilieninvestmentfonds
Real Estate Investment Trusts (REITs) gehören zu den offensichtlichsten Dividendenaktien überhaupt. Als Gegenleistung für Steuerbefreiungen sind sie gesetzlich verpflichtet, 90 % ihres Einkommens an die Anleger zurückzuzahlen.
Bitte beachten Sie, dass die steuerliche Behandlung von den individuellen Umständen jedes Kunden abhängt und sich in Zukunft ändern kann. Der Inhalt dieses Artikels dient ausschließlich Informationszwecken. Es handelt sich dabei weder um eine Steuerberatung, noch handelt es sich um eine solche.
Ein Beispiel ist Supermarkt-Einkommens-REIT (LSE:SUPR), das – wenig überraschend – ein Portfolio von Einzelhandelsimmobilien besitzt. Die Aktie weist eine Dividendenrendite von 7,5 % auf und es besteht eine große Stabilität für die Zukunft.
Tesco Und J Sainsbury machen mehr als die Hälfte der Mieteinnahmen des Unternehmens aus. Das Gute daran ist, dass es unwahrscheinlich ist, dass sie in Zahlungsverzug geraten, aber das Risiko besteht darin, dass eine hohe Konzentration die Aushandlung von Mieterhöhungen erschwert.
Die überwiegende Mehrheit der Mietverträge von Supermarket Income REIT hat eine Laufzeit von mehr als einem Jahrzehnt inflationsgebunden Erhöhungen sollten dazu beitragen, die Rendite zu schützen. Daher halte ich ein stabiles langfristiges Einkommen für eine realistische Möglichkeit.
Diversifizierung
Eines der Dinge, die Anleger nicht vergessen sollten, ist, dass sie nicht auf eine bestimmte Strategie setzen müssen. Ein diversifiziertes Portfolio kann oft widerstandsfähiger sein als ein konzentriertes.
Es besteht die Möglichkeit, am KI-Wachstumspotenzial zu partizipieren, ohne sich den damit verbundenen Risiken zu sehr auszusetzen. Und ich denke, Supermarket Income REIT könnte eine gute Möglichkeit sein, dies zu erreichen.
Die Aktienkurse sind derzeit volatil, da Anleger versuchen herauszufinden, welche Auswirkungen KI auf die Unternehmensgewinne haben wird. Aber Dividendenaktien könnten eine gute Möglichkeit sein, einiges davon zu umgehen.

