Der Ethereum-Preis ist aufgrund des zunehmenden Verkaufsdrucks der Wale unter die Unterstützungsmarke von 2.900 US-Dollar gefallen, aber die bevorstehende Aufwertung von Fusaka könnte die Stimmung verbessern.
Zusammenfassung
- Ethereum wird bei etwa 2.803 US-Dollar gehandelt, nachdem es die Unterstützung von 2.900 US-Dollar verloren hat.
- Derivatedaten zeigen ein hohes Volumen und sinkende offene Positionen, was auf schnelle Positionsverkäufe hindeutet.
- On-Chain-Daten und Walströme deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin, trotz der Hoffnungen rund um das Fusaka-Upgrade.
Die zweitgrößte Kryptowährung wurde bei Redaktionsschluss bei 2.803 gehandelt, was einem Rückgang von etwa 0,9 % am vergangenen Tag und etwa 5 % im Laufe der Woche entspricht. Der 30-Tage-Rückgang liegt nun bei etwa 28 %, womit ETH etwa 43 % unter seinem im August erreichten Allzeithoch von 4.946 $ liegt.
Auch wenn der Preis sinkt, nimmt die Marktaktivität zu. Das Handelsvolumen ist in den letzten 24 Stunden um 46 % auf 30 Milliarden US-Dollar gestiegen, was zeigt, dass Händler immer aktiver werden. CoinGlass Daten zeigt auch Ethereum (ETH) Das Derivatevolumen stieg um 19 % auf 70 Milliarden US-Dollar, während das offene Interesse um 4 % zurückging.
Wenn das Volumen steigt, das Open Interest jedoch sinkt, bedeutet das normalerweise, dass Händler Positionen auflösen, anstatt neue Long- oder Short-Positionen zu eröffnen.
Die Daten von CryptoQuant zeigen eine saubere Aufschlüsselung
Die On-Chain-Messwerte unterstützen die rückläufige technische Bewegung. Laut einem Bericht vom 2. Dezember Analyse Laut CryptoQuant-Mitwirkender CryptoOnchain hat Ethereum den Volumenknoten von 2.900 US-Dollar durchbrochen, ein Niveau, das mehrere Monate lang als starker Boden fungierte.
Der Renko-Chart von Ethereum tendiert nun eindeutig nach unten, was auf einen wahrscheinlichen Unterstützungsbereich um 2.250 US-Dollar hindeutet. Mit dieser Verschiebung der Marktstruktur sind die Chancen auf einen anhaltenden Rückgang gestiegen.
Auch Signale von Binance-Flows unterstützen diese Ansicht. Die Walquote der Bitcoin-Börse ist stark gestiegen, was darauf hindeutet, dass Großinhaber für den Großteil der Zuflüsse in die Börse verantwortlich sind.
Wenn Wale das Börsengeschehen dominieren, bedeutet das oft, dass sie sich auf einen Abwärtstrend vorbereiten, indem sie mehr verkaufen oder ihre Absicherung erhöhen. Da Bitcoin normalerweise das Tempo für den Rest des Marktes vorgibt, erzeugen konzentrierte Walabflüsse dort letztendlich indirekten Druck auf Ethereum.
Gleichzeitig bestärkt das sinkende Open Interest bei Ethereum die Vorstellung, dass Händler aussteigen, anstatt das kürzlich durchbrochene Niveau zu verteidigen.
Das Fusaka-Upgrade könnte dazu beitragen, die Stimmung zu ändern
Der Fusaka Upgrade ist für den 3. Dezember geplant und markiert einen wichtigen Schritt in den laufenden Skalierungsplänen von Ethereum. Seine Hauptziele bestehen darin, die Datenlast zu reduzieren, die Kosten für Rollup-Transaktionen zu senken und den Blockraum effizienter zu gestalten.
Peer Data Availability Sampling ermöglicht es Knoten, Blob-Daten zu überprüfen, ohne die gesamte Nutzlast herunterzuladen, was den Ressourcenbedarf senkt und einen höheren Durchsatz für Rollups unterstützt.
Erweiterte Blob-Kapazität, überarbeitete Gebührenmechanismen, eine schlankere Speicherung historischer Daten und eine reibungslosere Planung der Antragsteller sorgen dafür, dass die Basisschicht schneller und vorhersehbarer wird und gleichzeitig die Kosten für Benutzer gesenkt werden.
Diese Änderungen helfen Ethereum auf lange Sicht, aber sie werden nicht unbedingt die rückläufige Entwicklung, die wir derzeit sehen, rückgängig machen. Wenn niedrigere Gebühren und ein höherer Durchsatz zu mehr Aktivität in der Kette führen, würde der Gebührenverbrauch steigen und das Wirtschaftsprofil der ETH würde sich verbessern, was zu einer späteren Erholung beitragen könnte.
Technische Analyse des Ethereum-Preises
Der Chart befindet sich eindeutig in einem Abwärtstrend, da der Preis unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten liegt. Sowohl kurz- als auch langfristige Durchschnittswerte deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin. Nach einem starken Rückgang haben sich die Bollinger-Bänder ausgeweitet und der Relative-Stärke-Index liegt bei etwa 33, was noch keine Anzeichen einer Umkehr zeigt.

Der MACD ist immer noch negativ, obwohl er versucht abzuflachen. Der Rohstoffkanalindex tendiert neutral, während der Stochastikindex im unteren bis mittleren Bereich ohne starke Dynamik liegt.
Die unmittelbare Unterstützung liegt bei etwa 2.700 US-Dollar und die tiefere Unterstützung liegt bei etwa 2.250 US-Dollar. Die Bullen brauchen eine klare Rückeroberung der 3.000er-Zone Schicht Während das Bleiben unterhalb der aktuellen Spanne den Abwärtstrend aufrechterhält.

