Gold (XAU/USD) fiel von den Rekordhochs um eine Handvoll Dollar unter 4.900 US-Dollar zurück, nachdem US-Präsident Trump auf dem Davos-Forum einen sanfteren Ton angeschlagen hatte, aber das Edelmetall bleibt stabil über 4.800 US-Dollar, was zeigt, dass die Nachfrage nach sicheren Vermögenswerten stabil bleibt.
Trump löste am Mittwoch eine Entlastungskundgebung aus, indem er von seinen Plänen zur Einführung zusätzlicher Zölle auf europäische Länder zurücktrat und einen Militäreinsatz zur Eroberung Grönlands ausschloss. Der US-Präsident kündigte außerdem ein Rahmenabkommen mit der NATO über die arktische Insel an, Einzelheiten des Abkommens wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
Technische Analyse:
Die XAU/USD-Umkehr vom Rekordhoch von 4.888 $ fand Käufer im Bereich von 4.770 $, was den breiteren Aufwärtstrend intakt hält. Das Paar ist seit dem 1. Januar um mehr als 11 % und seit den Tiefstständen von Anfang November um mehr als 20 % gestiegen, und es gibt bislang keine Anzeichen für eine Trendwende.
Die technischen Indikatoren im 4-Stunden-Chart bestätigen die optimistische Einschätzung. Der 100-Perioden-Simple Moving Average (SMA) steigt stetig an, während die Moving Average Convergence Divergence (MACD) und die Signallinien um die Nulllinie schweben und der Relative Strength Index (RSI) bei 66 liegt, nachdem er sich von überkauften Niveaus erholt hat.
Der unmittelbare Widerstand liegt beim erwähnten Rekordhoch von 4.888 $. Weiter oben ist das nächste Ziel der Bereich zwischen 265,8 % Fibonacci Verlängerung der Rallye vom 8. bis 15. Januar bei 4.991 US-Dollar und der runden 5.000-Dollar-Marke. Die Unterstützung liegt beim Tief vom Mittwoch nahe 4.770 US-Dollar vor den Höchstständen vom 16. und 19. Januar bei 4.690 US-Dollar.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Gold-FAQs
Gold hat in der Geschichte der Menschheit eine Schlüsselrolle gespielt, da es häufig als Wertaufbewahrungsmittel und Tauschmittel genutzt wurde. Abgesehen von seinem Glanz und seiner Verwendung für Schmuck gilt das Edelmetall derzeit weithin als sicherer Hafen, was bedeutet, dass es in turbulenten Zeiten als gute Investition gilt. Gold gilt weithin auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen, da es nicht auf einen bestimmten Emittenten oder eine bestimmte Regierung angewiesen ist.
Zentralbanken sind die größten Goldbesitzer. In ihrem Ziel, ihre Währungen in turbulenten Zeiten zu stützen, neigen Zentralbanken dazu, ihre Reserven zu diversifizieren und Gold zu kaufen, um die wahrgenommene Stärke der Wirtschaft und der Währung zu verbessern. Hohe Goldreserven können eine Vertrauensquelle für die Zahlungsfähigkeit eines Landes sein. Laut Daten des World Gold Council haben die Zentralbanken ihre Reserven im Jahr 2022 um 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar erhöht. Dies ist der höchste jährliche Kauf seit Beginn der Aufzeichnungen. Zentralbanken aus Schwellenländern wie China, Indien und der Türkei erhöhen rasch ihre Goldreserven.
Gold weist eine umgekehrte Korrelation zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen auf, die sowohl wichtige Reserven als auch sichere Häfen darstellen. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis tendenziell, was es Anlegern und Zentralbanken ermöglicht, ihre Vermögenswerte in turbulenten Zeiten zu diversifizieren. Gold korreliert auch umgekehrt mit Risikoanlagen. Eine Rally am Aktienmarkt schwächt tendenziell den Goldpreis, während Ausverkäufe in risikoreicheren Märkten tendenziell das Edelmetall begünstigen.
Der Preis kann aufgrund einer Vielzahl von Faktoren schwanken. Geopolitische Instabilität oder die Angst vor einer tiefen Rezession können aufgrund seines Status als sicherer Hafen schnell zu einer Eskalation des Goldpreises führen. Als ertragsloser Vermögenswert tendiert Gold dazu, bei niedrigeren Zinssätzen zu steigen, während höhere Geldkosten normalerweise das gelbe Metall belasten. Dennoch hängen die meisten Bewegungen davon ab, wie sich der US-Dollar (USD) verhält, wenn der Vermögenswert in Dollar (XAU/USD) bewertet wird. Ein starker Dollar hält den Goldpreis tendenziell unter Kontrolle, wohingegen ein schwächerer Dollar den Goldpreis wahrscheinlich in die Höhe treiben wird.

