NZD/USD unterbricht am Donnerstag eine sechstägige Verluststrähne, da der US-Dollar (USD) nach den neuesten US-Daten zu den persönlichen Konsumausgaben (PCE) nachgibt, die weitgehend den Markterwartungen entsprachen. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels wird das Paar bei rund 0,5650 gehandelt, praktisch unverändert in der Nähe des Siebenmonatstiefs.
Daten des US Bureau of Economic Analysis zeigten, dass der Kernpreisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) im Mai gegenüber dem Vorjahr um 3,4 % stieg, gegenüber 3,3 % im April. Auf Monatsbasis blieb die Kerninflation stabil bei 0,3 %. Der Gesamt-PCE stieg im Jahresvergleich von 3,8 % auf 4,1 % und markierte damit den höchsten Jahreswert seit April 2023.
Nach der Veröffentlichung der Daten gab der US-Dollar leicht nach, da der moderate Anstieg des Kern-PCE und der unveränderte Monatswert die Händler dazu veranlassten, ihre Erwartungen für September zurückzunehmen Gefüttert Zinserhöhung. Laut dem CME FedWatch Tool sank die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung von 67 % vor dem Inflationsbericht auf 60 %.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Korb aus sechs Hauptwährungen abbildet, notiert bei etwa 101,40, nachdem er am Mittwoch auf ein mehr als einjähriges Hoch bei 101,80 geklettert war.
Technische Analyse:
Auf dem Tages-Chart behält NZD/USD kurzfristig eine rückläufige Tendenz bei, da Spot unter dem 200-Tage-SMA (Simple Moving Average) bei 0,5827 und dem 100-Tage-SMA bei 0,5874 bleibt.
Der Relative Strength Index (RSI) pendelt um 29, was auf überverkaufte Bedingungen hindeutet, aber nur einen Hinweis auf das Risiko einer korrigierenden Erholung statt einer Trendumkehr gibt. Der steigende Average Directional Index (ADX) über 30 deutet auf eine Verstärkung der Abwärtsdynamik hin.
Auf der Oberseite taucht ein erster Widerstand bei 0,5700 auf, gefolgt von 0,5770, wo ein Bruch die Ansammlung mittelfristiger gleitender Durchschnitte freilegen würde, zunächst beim 200-Tage-SMA nahe 0,5827 und dann beim 100-Tage-SMA bei 0,5874.
Auf der anderen Seite liegt die unmittelbare Unterstützung auf der horizontalen Ebene von 0,5600. Ein anhaltender Rückgang unter diese Untergrenze würde den Weg zu neuen Tiefstständen ebnen, während ein Halten darüber eine Mindestvoraussetzung für einen sinnvollen korrigierenden Erholungsversuch wäre.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Häufig gestellte Fragen zur Inflation
Die Inflation misst den Preisanstieg eines repräsentativen Warenkorbs von Waren und Dienstleistungen. Die Gesamtinflation wird normalerweise als prozentuale Veränderung im Monatsvergleich (MoM) und im Jahresvergleich (YoY) ausgedrückt. Bei der Kerninflation sind volatilere Elemente wie Nahrungsmittel und Treibstoff nicht berücksichtigt, die aufgrund geopolitischer und saisonaler Faktoren schwanken können. Die Kerninflation ist die Zahl, auf die sich Ökonomen konzentrieren, und das von den Zentralbanken angestrebte Niveau, das den Auftrag hat, die Inflation auf einem beherrschbaren Niveau, normalerweise etwa 2 %, zu halten.
Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die Preisveränderung eines Warenkorbs von Waren und Dienstleistungen über einen bestimmten Zeitraum. Sie wird normalerweise als prozentuale Veränderung im Monatsvergleich (MoM) und im Jahresvergleich (YoY) ausgedrückt. Der Kern-VPI ist der von den Zentralbanken angestrebte Wert, da er volatile Nahrungsmittel- und Treibstoffinputs ausschließt. Wenn der Kern-VPI über 2 % steigt, führt dies normalerweise zu höheren Zinssätzen und umgekehrt, wenn er unter 2 % fällt. Da höhere Zinssätze für eine Währung positiv sind, führt eine höhere Inflation normalerweise zu einer stärkeren Währung. Das Gegenteil ist der Fall, wenn die Inflation sinkt.
Obwohl es kontraintuitiv erscheinen mag, treibt eine hohe Inflation in einem Land den Wert seiner Währung in die Höhe und umgekehrt, was zu einer niedrigeren Inflation führt. Dies liegt daran, dass die Zentralbank normalerweise die Zinssätze erhöht, um die höhere Inflation zu bekämpfen, was zu mehr weltweiten Kapitalzuflüssen von Anlegern führt, die nach einem lukrativen Ort zum Parken ihres Geldes suchen.
Früher war Gold das Anlageobjekt, an das sich Anleger in Zeiten hoher Inflation wandten, weil es seinen Wert bewahrte, und während Anleger in Zeiten extremer Marktturbulenzen oft immer noch Gold als sicheren Hafen kaufen, ist dies in den meisten Fällen nicht der Fall. Denn wenn die Inflation hoch ist, erhöhen die Zentralbanken die Zinssätze, um sie zu bekämpfen. Höhere Zinssätze wirken sich negativ auf Gold aus, da sie die Opportunitätskosten für das Halten von Gold im Vergleich zu einem verzinslichen Vermögenswert oder für die Anlage des Geldes auf einem Bareinlagenkonto erhöhen. Auf der anderen Seite ist eine niedrigere Inflation tendenziell positiv für Gold, da sie die Zinssätze senkt und das helle Metall zu einer rentableren Anlagealternative macht.

