- Verbraucherpreisindex +1,8 % gegenüber +2,1 % im Jahresvergleich erwartet
- Vorher +2,4 %
- HVPI +2,0 % gegenüber +2,3 % im Jahresvergleich erwartet
- Vorher +2,8 %
Nun, das sind rundum gute Nachrichten, da die jährliche Gesamtinflation in Frankreich voraussichtlich im Juni wieder unter 2 % fallen wird. Dies sollte zumindest dazu beitragen, den Druck auf die EZB, im Juli handeln zu wollen, etwas zu verringern und ihr bis nach dem Sommer etwas Flexibilität zu geben.
Die Details zeigen, dass die Energiepreise deutlich zurückgegangen sind, was zu einer Belastung für den Monat geführt hat, obwohl sie im Jahresvergleich immer noch relativ hoch sind. Allerdings ist selbst Letzteres von +16,6 % im Mai auf +11,2 % im Juni gesunken.
Aber auch andernorts kam es zu deutlichen Rückgängen, wobei die Lebensmittelpreisinflation von zuvor 1,1 % auf 0,9 % sank und auch die Inflationsrate im Dienstleistungssektor von zuvor 2,1 % auf 1,8 % sank. Sie trugen also auch maßgeblich zum Rückgang der französischen Inflation im Juni im Vergleich zum Mai bei. Und das sollte sich auch auf die Kernschätzung auswirken, wenn wir zum Abschlussbericht kommen.

