- Vor 48.1
- Endgültiger zusammengesetzter PMI 49,5 gegenüber 48,0 vorläufig
- Vor 48.8
Wichtigste Erkenntnisse:
- Die Geschäftsaktivität geht im dritten Monat in Folge zurück, aber der Kostendruck lässt deutlich nach
- Im Juni kommt es zu einem weiteren, wenn auch etwas langsameren Rückgang der Geschäftsaktivität
- Die Inflation der Inputpreise sinkt auf ein Siebenmonatstief
- Der Beschäftigungsrückgang ist in der aktuellen Abfolge von Arbeitsplatzverlusten am schwächsten
Kommentar:
Phil Smith, stellvertretender Wirtschaftsdirektor bei S&P Global Market Intelligence:
„Der Dienstleistungssektor leidet weiterhin unter dem allgemein schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld seit Beginn des Nahostkrieges, wobei die Nachfrage durch geringeres Marktvertrauen, höhere Preise und strengere finanzielle Bedingungen unter Druck steht. Der Rückgang der Dienstleistungsgeschäftsaktivität im Juni war der schwächste seit Beginn des Abschwungs im April, aber der Leitindex deutete dennoch auf die schlechteste Quartalsleistung des Sektors seit dreieinhalb Jahren hin.“
„Erfreulicherweise ließ der Kostendruck im gesamten Dienstleistungssektor im Juni deutlich nach, unterstützt durch die gesunkenen Kraftstoffpreise. Die Dynamik für die kommenden Monate ist jedoch etwas unklar, da die weltweiten Ölpreise zwar näher an das Vorkonfliktniveau gesunken sind, die vorübergehende Senkung der Kraftstoffsteuer nun beendet ist und die Entwicklungen im Nahen Osten weiterhin unvorhersehbar sind.
„Auf dem Arbeitsmarkt haben die Dienstleistungsunternehmen zwar das Tempo der Arbeitsplatzverluste verlangsamt, ein starker und beschleunigter Abbau der Arbeitsrückstände deutet jedoch auf einen geringen Kapazitätsdruck in der Branche hin und deutet darauf hin, dass es in den kommenden Monaten wenig Interesse an Neueinstellungen geben wird.“

