- Dienstleistungs-PMI 46,8 gegenüber 47,4 vorläufig
- Vor 44.3
- Zusammengesetzter PMI 47,2 vs. 47,6 vorläufig
- Vor 44.9
Die endgültigen Werte sind schwächer als die ersten Schätzungen, bestätigen aber zumindest, dass der Abschwung der französischen Wirtschaft im Juni weniger tiefgreifend war als im Mai. Bemerkenswert ist, dass die PMI-Daten den langsamsten Rückgang der Produktion und der Auftragseingänge seit März zeigen.
Darüber hinaus kam es zu einer leichten Verbesserung des Geschäftsklimas und einer Abschwächung des Inflationsdrucks. Das sind also einige gute Nachrichten für die politischen Entscheidungsträger der EZB, wenn es darum geht, sich vor Stagflationsdruck zu schützen.
S&P Global stellt fest, dass:
„Es gab weniger Belastungen für die Nachfrage ausländischer Kunden, was sich in einem deutlich schwächeren Rückgang des neuen Exportgeschäfts zeigte. Die jüngsten Umfragedaten deuteten auf den schwächsten Rückgang seit März hin, wobei das Tempo der Verschlechterung gegenüber dem Fünfeinhalb-Jahres-Rekord vom Mai deutlich nachließ.“
Eine erfreuliche Entwicklung für die Unternehmen war die Inflation, da die Umfragedaten vom Juni zum ersten Mal seit Ausbruch des Krieges im Nahen Osten eine Abschwächung des Kostendrucks signalisierten. Aufgrund von Berichten über höhere Treibstoff-, Energie- und Lohnkosten stiegen die Inputpreise jedoch weiterhin stark an.
Was die Preise anbelangt, verzeichneten die französischen Dienstleistungsunternehmen im Juni erneut einen Anstieg, wodurch sich die aktuelle Inflationsrate auf drei Monate verlängerte. Die Dienstleistungsgebühren stiegen jedoch langsamer als im Mai, da einige Unternehmen Berichten zufolge aufgrund der Konkurrenz und der Angst, Kunden zu verlieren, zurückhaltend bei der Erhöhung ihrer Gebühren waren.

