Boku (LSE: BUCH), aus dem FTSE AIM 100 IndexEr hatte in letzter Zeit eine schreckliche Zeit. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um 53 % eingebrochen, wobei 33 % davon allein im letzten Monat eintraten.
Während ich dies schreibe, ist der Preis auf 99 Pence pro Aktie gesunken.
Der Grund für den jüngsten Erdrutsch war ein Handelsupdate vom 8. Juli. Dabei rechnet das Unternehmen für mobile Zahlungen mit niedrigeren Umsätzen und Gewinnen für das Gesamtjahr (nie eine gute Kombination).
Trotzdem kam Canaccord Genuity sofort heraus und gab Boku ein neues Kursziel von 263 Pence. Das lag zwar unter der vorherigen 324p-Projektion, ist es aber immer noch 165 % über dem aktuellen Aktienkurs.
Dann mischte sich die Berenberg Bank mit einem Kursziel von 200 Pence ein. Auch dies würde ab diesem Zeitpunkt einer Verdoppelung entsprechen. Ist die Boku-Aktie also für 99 Pence einen Blick wert?
Was ist Boku?
Für Unbekannte: Obergrenze: 292 Mio. £ Boku hilft Menschen auf der ganzen Welt, die kein Bankkonto haben, Waren und Dienstleistungen mit ihrem Telefon zu bezahlen. Dies kann über die Mobilfunkrechnung (direkte Abrechnung über den Mobilfunkanbieter) oder über bevorzugte lokale Zahlungsmethoden (LPMs) geschehen.
Der Brot- und Butterbetrieb von Boku unterstützt westliche Marken wie Netflix, SpotifyGoogle, Metaund Fortnite gewinnen nahtlos zahlende Kunden in Südostasien, Afrika und Lateinamerika.
Der Umsatz hat sich zwischen 2022 und 2025 mehr als verdoppelt, von 63,8 Millionen US-Dollar auf 129 Millionen US-Dollar. Und das Unternehmen ist seit 2021 konstant profitabel.
Was ist schief gelaufen?
Als ich diese Aktie das letzte Mal im Juni hervorgehoben habe, warnte ich, dass zu den Wachstumsrisiken „harter Wettbewerb im lokalen Zahlungsverkehr und potenziell nachteilige regulatorische Änderungen in seinen Märkten. Auch der Verlust eines großen Händlers wie Spotify wäre ein schwerer Schlag„.
Im Wesentlichen ist Folgendes passiert, wie aus dem Handelsupdate des Unternehmens für die sechs Monate bis zum 30. Juni hervorgeht:
- Wettbewerb: ein Unbekannter“Schlüsselhändler„Dual-Sourcing-Kunden in Thailand verschlingen das Zahlungsvolumen von Boku.
- Regulatorisches Risiko: In einem Markt wurden zwei direkte Carrier-Billing-Verbindungen von lokalen Behörden ausgesetzt.
- Verzögerungen beim Start mehrerer neuer Verbindungen.
Aufgrund dieses Gegenwinds senkte Boku die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 135 bis 142 Millionen US-Dollar und passte sie an EBITDA auf etwa 38 bis 42 Millionen US-Dollar. Zuvor hatte der Markt mit 155 Mio. US-Dollar bzw. 49,9 Mio. US-Dollar gerechnet.
Warum sind Analysten dann immer noch optimistisch?
Offensichtlich erhöht die Verlangsamung des Wachstums hier das Risiko, ebenso wie eine noch negativere Regulierung auf den lokalen Märkten. Es ist jedoch nicht alles Untergang und Finsternis. Im ersten Halbjahr stieg das gesamte Zahlungsvolumen um 12 % auf rund 8,3 Milliarden US-Dollar, was zu einem Umsatzanstieg von 11 % auf 66,5 Millionen US-Dollar führte.
Boku wickelte auch seine ersten Transaktionen auf PIX in Brasilien und UPI in Indien ab. Dies sind die nationalen Sofortzahlungssysteme. Darüber hinaus wird der Dual-Sourcing-Händler bald in mehreren neuen Märkten Fuß fassen, was den Volumenverlust in Thailand voraussichtlich mehr als ausgleichen wird.
Am wichtigsten ist, dass das Unternehmen eine „Wahrzeichen„Partnerschaft mit dem Fintech-Riesen Stripe. Jetzt können sich Tausende der bestehenden globalen Händler von Stripe an die über 300 LPMs von Boku anschließen, und zwei sind bereits weg live und begann mit der Transaktion.
Wie geht es dann weiter? Nun, es lohnt sich immer, die Kursziele der Analysten mit Vorsicht zu genießen. Schließlich wurde für Boku in nicht allzu ferner Zukunft mit 300p+ gerechnet, doch hier sind wir bei 99p.
Allerdings sieht die Technologieaktie im Vergleich zu ihren Mitbewerbern mittlerweile sehr günstig aus, was sie zu einer Kaufgelegenheit bei Abwärtsbewegungen macht, die es wert ist, weiter erkundet zu werden.
Beachten Sie, dass CEO Stuart Neal beim Börsencrash am 8. Juli sofort Aktien im Wert von 100.000 £ kaufte. Dann legte der CFO zu und gab 64.000 Pfund aus.
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Wenn Anlageexperte Mark Rogers und sein Team einen Aktientipp haben, kann es sich lohnen, zuzuhören. Schließlich hat der Flaggschiff-Newsletter Twelfth Magpie Share Advisor, den er seit fast einem Jahrzehnt betreibt, Tausende von zahlenden Mitgliedern mit Top-Aktienempfehlungen aus dem britischen und US-amerikanischen Markt versorgt.
Und im Moment gibt es laut Mark sechs herausragende Aktien, deren Kauf Anleger in Betracht ziehen sollten. Möchten Sie sehen, ob Boku es auf die Liste geschafft hat?
Ben McPoland ist in keinem der genannten Unternehmen vertreten.

