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Lloyds‘ (LSE: LLOY)-Aktien waren eine gute Investition. Im letzten Jahr ist der Aktienkurs der Bank von 78 Pence auf 112 Pence gestiegen, sodass aus einer Investition von 5.000 £ mehr als 7.000 £ geworden sind.
Doch wohin sollen die Aktien von hier aus gehen? Werfen wir einen Blick auf die Prognosen der Analysten für 2027.
Weitere Zuwächse erwartet
Während die Aktien im letzten Jahr deutlich gestiegen sind, sehen Analysten mittelfristig Potenzial für weitere Gewinne. Derzeit liegt das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel der Analysten bei 122 Pence – etwa 9 % höher als der aktuelle Aktienkurs.
Sollten die Aktien diesen Preis erreichen, könnte eine heutige Investition von 5.000 £ bis Mitte 2027 etwas mehr als 5.400 £ wert sein. Rechnet man die Dividenden hinzu, könnten sich Anleger auf ein Gesamtkapital von etwa 5.600 £ freuen.
Es ist erwähnenswert, dass einige der neueren 12-Monats-Preisziele deutlich über 122 Pence liegen. Zum Beispiel, Morgan Stanley kam kürzlich mit einem Kursziel von 135 Pence heraus. Zu den weiteren Brokern mit bullischen Zielen gehören: Barclays Und Stadt. Die Aktien von Lloyds steigen auf 130 Pence bzw. 125 Pence.
Der Bullenfall für Lloyds
Sind die Aktien angesichts dieser optimistischen Analystenstimmung eine Überlegung wert? Potenziell. Aus Investitionssicht gibt es heute definitiv Dinge, die man an Lloyds mögen kann. Da ist zunächst einmal die Tatsache, dass es der Bank gut geht.
Im ersten Quartal belief sich der zugrunde liegende Gewinn auf 2 Mrd. £, ein Anstieg gegenüber 1,5 Mrd. £ im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie belief sich auf 2,4 Pence gegenüber 1,7 Pence im ersten Quartal 2025.
Zweitens unternimmt die Bank Schritte zur Diversifizierung ihrer Einnahmequellen. Beispielsweise führt das Unternehmen einen mehrjährigen Vorstoß in den Bereichen Vermögensverwaltung, Renten und Beratungsdienste für wohlhabende Menschen durch.
Beachten Sie, dass die Vermögensverwaltung für Banken sehr lukrativ sein kann. Denn Gebühren sind im Allgemeinen an das verwaltete Vermögen gebunden und diese neigen dazu, mit der Zeit zu steigen.
Ein weiterer Reiz ist die Bewertung. Derzeit ist die Kurs-Gewinn-Verhältnis Das KGV beträgt hier nur 11.
Darüber hinaus haben wir einen Anteil von fast 4 %. Dividendenrendite und Aktienrückkäufe. Derzeit führt die Bank einen Rückkauf im Wert von 1,75 Milliarden Pfund durch – dies sollte den Gewinn je Aktie unterstützen.
Der Bärenfall
Trotzdem hat Lloyds seine Schwächen. Was mich beunruhigt, ist die Tatsache, dass der Großteil der Einnahmen auch heute noch aus der Kreditvergabe im Vereinigten Königreich stammt. Das ist ein Risiko. Sollte sich das Wirtschaftswachstum im Vereinigten Königreich verlangsamen und/oder die Arbeitslosigkeit steigen, könnte Lloyds vor einigen Herausforderungen stehen.
Ein weiteres Risiko ist der zunehmende Wettbewerb. Kürzlich erhielt Revolut eine vollständige britische Banklizenz.
Damit kann es nun in Bereichen wie Kreditvergabe und Einlagen mit Lloyds konkurrieren. Ich glaube nicht, dass dieses Risiko auf die leichte Schulter genommen werden sollte, da Revolut eine starke Marke und eine schnell wachsende Nutzerbasis hat.
Sind Bankaktien die richtige Wahl?
Angesichts dieser Risiken sehe ich einige andere Bankaktien als etwas attraktiver an. Wenn heute jemand Geld in den Bankensektor investiert, sollte er sich meiner Meinung nach auf Institutionen konzentrieren, die in den Bereichen Investmentbanking, Handel und Vermögensverwaltung sowie Kreditvergabe tätig sind.
Welche Einkommensaktie gefällt uns derzeit besser als Lloyds Banking Group Plc?
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Edward Sheldon hält keine Positionen in den genannten Unternehmen

