Laut einer am Montag veröffentlichten privaten Umfrage ist die Fabrikaktivität in China im November wieder zurückgegangen, da die Dynamik der Produktion und der Inlandsnachfrage nachgelassen hat.
Der von S&P Global zusammengestellte RatingDog China General Manufacturing PMI sank von 50,6 im Oktober auf 49,9, verfehlte damit die Prognosen und fiel knapp unter die 50er-Schwelle, die Expansion von Schrumpfung trennt.
Der Abschwung steht im Einklang mit den am Sonntag veröffentlichten offiziellen PMI-Daten, die zeigten, dass der Sektor den achten Monat in Folge schrumpfte.
Die Produktion stagnierte im November, da die Auftragseingänge nachließen und sich der schleppende Trend der Inlandsnachfrage fortsetzte, der die Industriegewinne belastete. Während die Unternehmen eine positivere Auslandsnachfrage meldeten und die Exportaufträge nach dem Waffenstillstand zwischen den USA und China im Oktober so schnell wie seit acht Monaten nicht mehr stiegen, reichte die Verbesserung nicht aus, um die Schwäche im Inland auszugleichen. Die Exportpreise gingen aufgrund des starken Wettbewerbs leicht zurück.
Die Umfrage deutete auf erneute Spannungen in den Fabriken hin: Der Stellenabbau kehrte zurück, die Einkaufsaktivität ging zum ersten Mal seit Juni zurück und die Unternehmen reduzierten ihre Lagerbestände so schnell wie seit fast einem Jahr nicht mehr. Die Lagerbestände sowohl an Vorleistungen als auch an Fertigwaren gingen stark zurück, da die Hersteller angesichts der schwächeren Nachfrage darauf verzichteten, überschüssige Lagerbestände zu halten.
Aufgrund höherer Metallpreise stiegen die Inputkosten, doch die Hersteller hielten sich zurück, diese weiterzugeben, und boten stattdessen weitere Rabatte an, die die Outputpreise senkten.
—
Am Wochenende:

