Bitcoin konsolidiert sich seit Ende November und kämpft darum, eine klare Richtungsausrichtung zu etablieren, während der Markt vor der nächsten Volatilitätswelle nach Stabilität sucht. Nachdem es nicht gelungen ist, die Dynamik über den Höchstständen vom Oktober 2025 aufrechtzuerhalten, hat sich die Preisbewegung in eine breite Spanne verlagert, was die wachsende Unsicherheit unter den Anlegern widerspiegelt. Während einige Marktteilnehmer diese Pause als mögliche Grundlage für eine Fortsetzung interpretieren, bleiben andere vorsichtig und verweisen als Kontext auf das historische Bärenmarktverhalten.
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Laut a Bericht Laut Top-Analyst Axel Adler bleibt der aktuelle Rückgang von Bitcoin gegenüber dem Oktober-Höchststand historisch gering. Das Bitcoin Bear Market Correction Drawdowns-Diagramm, das die Drawdown-Tiefe verschiedener Zyklen seit 2011 vergleicht, verdeutlicht, wie unterschiedlich dieser Zyklus bisher war. Im laufenden Zyklus ab 2025 beträgt der Rückgang etwa −27 %, wobei die maximale Korrektur etwa −33 % erreicht.
Im Gegensatz dazu waren frühere Bärenmärkte weitaus schwerwiegender: Der Zyklus 2011 brach um –92 % ein, sowohl in den Zyklen 2013–2015 als auch 2017–2018 kam es zu Rückgängen in der Nähe von –82 % und der Bärenmarkt 2021–2022 erreichte seinen Tiefpunkt bei etwa –75 %.
Diese relative Widerstandsfähigkeit könnte auf einen strukturellen Wandel in der Marktdynamik von Bitcoin hinweisen. Die zunehmende Präsenz von Spot-ETFs und institutionellem Kapital könnte die Volatilität dämpfen und das Ausmaß der Korrekturen verringern. Dennoch warnt Adler, dass die aktuelle Bärenphase noch relativ jung ist. Daher ist es noch zu früh, um den Schluss zu ziehen, dass Bitcoin definitiv in ein neues Regime eingetreten ist, in dem starke Rückgänge nicht mehr Teil des Zyklus sind.
Adler weiter erklärt dass das Bitcoin Cumulative Value Days Destroyed (CVDD)-Modell einen entscheidenden Kontext für die Bewertung bietet, wo sich der Markt derzeit im breiteren Zyklus befindet. CVDD ist ein langfristiges On-Chain-Bewertungsrahmenwerk, das aus „zerstörten“ Münztagen abgeleitet wird und Zeiträume erfasst, in denen ältere, seit langem gehaltene Münzen ausgegeben werden. In der Vergangenheit war dieses Verhalten eng mit großen Marktveränderungen und makroökonomischen Tiefstständen verbunden.

Das CVDD-Diagramm stellt den Preis von Bitcoin im Vergleich zu mehreren Bewertungsbändern dar, einschließlich des Basis-CVDD-Niveaus und seiner 5-fachen und 10-fachen Vielfachen. Derzeit wird Bitcoin bei etwa 91.000 US-Dollar gehandelt und liegt damit etwa doppelt so hoch wie der Basis-CVDD, der derzeit auf etwa 46.600 US-Dollar geschätzt wird. Diese Zone war in der Vergangenheit eher auf Phasen der Tiefstbildung des Bärenmarktes als auf Ereignisse einer vollständigen Kapitulation ausgerichtet. In vergangenen Zyklen kam es typischerweise zu starker Unterbewertung und Panikverkäufen, wenn sich der Preis dem Basis-CVDD-Niveau näherte oder kurzzeitig darunter fiel.
Die Tatsache, dass Bitcoin weiterhin deutlich über dieser fundamentalen Unterstützung liegt, deutet darauf hin, dass der Markt noch nicht in ein echtes Kapitulationsregime eingetreten ist. Stattdessen scheinen die langfristigen Inhaber weitgehend intakt zu sein und der Verkaufsdruck durch ältere Münzen bleibt relativ gering. Wie Adler feststellt, fungiert das Basis-CVDD-Niveau weiterhin als langfristige strukturelle Untergrenze für den Vermögenswert.
Zusammengenommen deuten das flache Drawdown-Profil und die Position von Bitcoin über den wichtigsten CVDD-Bewertungsbändern darauf hin, dass die anhaltende Korrektur real ist, aber immer noch mit einem Bärenzyklus im Frühstadium und nicht mit einem voll entwickelten Markttiefstand übereinstimmt.
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BTC konsolidiert sich, da die Struktur weiterhin schwach ist
Der Bitcoin-Preis bewegt sich nach dem starken Ausverkauf von den Oktober-Höchstständen weiterhin in einer engen Konsolidierungsspanne, wobei die Grafik zeigt, dass sich BTC im Bereich von 90.000 bis 91.000 US-Dollar bewegt. Diese Zone fungierte nach dem aggressiven Absturz von über 100.000 US-Dollar als kurzfristiges Gleichgewicht, aber die breitere technische Struktur bleibt schwach. Der Preis liegt immer noch unter den gleitenden 100-Tage- und 200-Tage-Durchschnitten, die beide nach unten tendieren, was die Annahme bestärkt, dass sich der vorherrschende Trend von bullisch zu korrigierend verlagert hat.

Der jüngsten Erholung von den Dezember-Tiefstständen nahe 86.000 US-Dollar fehlte eine starke Konsequenz, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage eher vorsichtig als aggressiv bleibt. Während es den Käufern kurzfristig gelungen ist, höhere Tiefststände zu verteidigen, wurde jeder Aufwärtsversuch in der Nähe der absteigenden gleitenden Durchschnitte begrenzt, was auf ein anhaltendes Overhead-Angebot hinweist.
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Auch das Volumen ist während der Konsolidierungsphase zurückgegangen, was darauf hindeutet, dass es sowohl bei den Bullen als auch bei den Bären an Überzeugung mangelt.
Aus Sicht der Marktstruktur scheint Bitcoin eher ein Basismuster zu bilden als eine Umkehr einzuleiten. Es ist entscheidend, über der Unterstützungszone von 88.000 bis 90.000 US-Dollar zu bleiben, um einen tieferen Rückgang in Richtung der mittleren 80.000-Dollar-Marke zu vermeiden.
Eine nachhaltige Erholung würde jedoch eine entscheidende Rückeroberung des Bereichs von 95.000 bis 98.000 US-Dollar erfordern, in dem wichtige gleitende Durchschnitte zusammenlaufen. Die aktuelle Preisbewegung lässt sich am besten als Konsolidierung innerhalb einer umfassenderen Korrekturphase und nicht als Beginn eines neuen Aufwärtstrends interpretieren.
Ausgewähltes Bild von ChatGPT, Diagramm von TradingView.com

