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Für diejenigen, die neu an der Börse sind, kann es sich wie ein verwirrendes Durcheinander aus Zahlen und Grafiken anfühlen. Die größte Sorge der meisten Anfänger ist es, Geld zu verlieren.
Der Trick besteht darin, nicht mit wilden Wetten zu beginnen, sondern mit stabilen, langweiligen Unternehmen, die nicht allzu viel schwanken und eine lange, vorhersehbare Geschichte haben. Auf diese Weise können Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie die Dinge funktionieren, bevor Sie ein echtes Risiko eingehen.
Was macht eine Aktie „sicher“?
Keine Investition ist 100 % sicher, aber einige sind von Natur aus ruhiger als andere. Große Unternehmen mit stabilen Gewinnen und hoher Nachfrage tendieren dazu, weniger zu bewegen als kleinere, spekulative Unternehmen.
Bei größeren Marktkapitalisierungen beeinflusst eine schlechte Schlagzeile den Preis nicht so stark. Die Erträge wachsen stetig und sie sind in der Regel in Gebieten mit konstanter Nachfrage tätig. Denken Sie an Banken, Gesundheitswesen und Einzelhandel.
Hier sind drei Aktien, die Sie in Betracht ziehen sollten. Sie sind nicht risikofrei, aber sie können eine sanfte Möglichkeit sein, sich an die Höhen und Tiefen zu gewöhnen, ohne dass Ihnen jedes Mal schlecht wird, wenn Sie Ihr Portfolio überprüfen.
Lloyds: ein britisches „Thermometer“
Lloyds (LSE: LLOY) ist eine der größten Banken Großbritanniens und eine gute Einstiegsaktie, da sie sich tendenziell mit der gesamten britischen Wirtschaft entwickelt. Wenn es dem Vereinigten Königreich gut geht, geht es Lloyds normalerweise auch gut, sodass es wie ein schneller „Temperaturcheck“ auf dem Markt wirkt.
Im Jahr 2025 stiegen die Einnahmen um 8 % und der Gewinn stieg von 6,3 Pence auf 7 Pence pro Aktie, was einen ziemlich stetigen Fortschritt zeigt. Darüber hinaus erhöhte das Unternehmen seine Dividende für 2025 auf 3,65 Pence pro Aktie, was einer Steigerung von 15 % entspricht. Hinzu kommen Aktienrückkäufe, und das ist ein starkes Signal für ertragsorientierte Anleger.
Die Kehrseite ist, dass es stark vom Vereinigten Königreich abhängig ist. Wenn die Zinssätze fallen oder der Immobilienmarkt Probleme hat, können die Gewinne der Banken unter Druck geraten und der Aktienkurs kann schwanken.
F&C Investment Trust: einfache Diversifizierung
F&C Investment Trust (LSE: FCIT) ist wie ein fertiger Aktienkorb und nicht wie ein einzelnes Unternehmen. Es verfügt über ein großes Portfolio globaler Aktien, sodass ein schlechtes Ei nicht das ganze Omelett ruiniert.
Das Hauptrisiko besteht darin, dass die Märkte bei einem großen globalen Abschwung tendenziell zusammenbrechen. Daher könnte der Aktienkurs des Trusts trotz seiner Diversität immer noch stark fallen.
Aber der Trust hat eine Marktkapitalisierung von rund 5,9 Milliarden Pfund und wird derzeit mit einem Abschlag von etwa 8 % auf seinen Nettoinventarwert (NAV) gehandelt. Das bedeutet, dass Anleger es für weniger als den Gesamtwert seiner Vermögenswerte erwerben könnten.
Auch die Dividende ist über viele Jahre hinweg stetig gestiegen, mit a Ertrag von zuletzt rund 1,3 %. Dies wird durch eine starke Gewinnberichterstattung der vielen zugrunde liegenden Unternehmen gestützt.
AstraZeneca: Schwergewicht im Gesundheitswesen
AstraZeneca‘S (LSE: AZN) derzeit das größte Unternehmen in der FTSE 100 nach Marktkapitalisierung bei rund 240 Mrd. £. Das macht es zu einem Schwergewichtsanker für viele britische Portfolios.
Das Risiko besteht hier weniger darin, dass Menschen ihre Medikamente absetzen, sondern vielmehr darin, dass Medikamentenstudien scheitern, Preisdruck herrscht oder Patente auslaufen. Als globales Unternehmen ist es auch von Wechselkursen und gesundheitspolitischen Änderungen in großen Märkten wie den USA und Europa betroffen.
Aber es ist immer noch ein wichtiges Geschäft. Es verkauft Medikamente gegen schwere Erkrankungen wie Krebs und Herzerkrankungen, deren Nachfrage unabhängig vom Konjunkturzyklus in der Regel stabil ist.
Erträge und Dividenden sind im Laufe der Zeit gestiegen, wobei die Dividendenrendite etwa 1,7 % und die Ausschüttungsquote bei knapp unter 50 % liegt. Damit bleibt mehr als genug Gewinn übrig, um in das Unternehmen zu reinvestieren.

