- Chinas Goldreserven Ende Februar 2026: 74,22 Millionen Feinunzen
- Im Januar 2026: 74,19 Millionen Feinunzen
- Wert der chinesischen Goldreserven Ende Februar 2026: 387,59 Milliarden US-Dollar
- Im Januar 2026: 369,58 Milliarden US-Dollar
Ist irgendjemand wirklich überrascht? China ist seit einiger Zeit wohl der größte Käufer da draußen. Und das könnte auch an der Art der Preisentwicklung deutlich werden, die wir in der vergangenen Woche bei Gold gesehen haben.
Das Edelmetall wurde die ganze Woche über in jeder asiatischen Handelssitzung nach oben getrieben, um dann später am Tag wieder zurückzufallen. Von gestern: Die Nachfrage nach Gold in Asien war diese Woche unerbittlich
Es reichte jedoch immer noch nicht aus, dass Gold einen wöchentlichen Verlust von 2 % hinnehmen musste, es war der erste wöchentliche Rückgang seit fünf Wochen und erst der zweite bisher in diesem Jahr.
Zurück zu Chinas Beständen: Bedenken Sie, dass es sich bei den oben genannten Zahlen um die „offiziellen“ Angaben handelt. Schon seit Längerem wird spekuliert, dass Peking weit mehr Gold kauft, als hier beworben wird. Wie letzten Monat bereits erwähnt, deuten unabhängige Schätzungen von Organisationen wie dem World Gold Council darauf hin, dass Chinas tatsächliche Bestände möglicherweise doppelt so hoch sind wie die von ihnen gemeldeten.
Machen Sie also aus den oben genannten Zahlen, was Sie wollen.
Den Zentralbanken mangelt es derzeit nicht an Gründen, Gold zu horten. Die zunehmenden geopolitischen Spannungen werden die Haushaltssorgen in den großen Volkswirtschaften und den Entdollarisierungsschub nur verstärken und dazu beitragen, dass Gold auch bei einigen volatilen Verkäufen hier und da weiterhin unterstützt bleibt.
Dennoch war es im Allgemeinen eine schwierige Woche für den Goldpreis. Der Edelmetallpreis stieg am Montag zu Beginn des Konflikts zwischen den USA und dem Iran sprunghaft auf über 5.400 US-Dollar. Dies, bevor er am Dienstag in einer heftigen Verkaufsrunde zurückfiel, bevor Dip-Käufer bei der 5.000-Dollar-Marke einsprangen. Das Edelmetall schloss die Woche mit einem Minus von 2 % bei 5.171 $ ab, da Händler eine Konsolidierung anstreben und die weiteren Entwicklungen im Nahen Osten abwägen.

