Goldman Sachs geht davon aus, dass der VPI im Februar eine Abschwächung der Kerninflation zeigen wird, da sich die Preise für Autos und Unterkünfte abschwächen.
Die Daten werden am Mittwoch, 11. März 2026, um 08:30 Uhr US-Ostküstenzeit erwartet.
Zusammenfassung:
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Goldman Sachs geht davon aus, dass der Kern-VPI im Februar im Monatsvergleich um 0,17 % steigen wird, was unter dem Konsens von 0,2 % liegt.
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Die Prognose geht von einer Kerninflation von 2,42 % gegenüber dem Vorjahr aus, gegenüber einem Konsens von 2,5 %.
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Der Gesamt-VPI wird voraussichtlich um 0,18 % im Monatsvergleich steigen, was ebenfalls unter den Erwartungen liegt.
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Es wird erwartet, dass niedrigere Gebrauchtwagenpreise und Kfz-Versicherungen dazu beitragen werden, den Inflationsdruck zu verringern.
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Es wird erwartet, dass sich die Inflation bei Unterkünften weiter abschwächt, während die Zölle einige Kategorien in die Höhe treiben könnten.
Goldman Sachs geht davon aus, dass die US-Inflation im Februar Anzeichen einer Abkühlung zeigen wird, wobei der schwächere Preisdruck in mehreren Schlüsselkategorien den Gesamt-VPI-Wert voraussichtlich leicht unter den Markterwartungen halten wird.
In einer Vorschau auf den bevorstehenden Inflationsbericht prognostiziert die Bank einen Anstieg des Kern-VPI um 0,17 % gegenüber dem Vormonat, verglichen mit der Konsensschätzung von 0,2 %. Auf Jahresbasis würde dies eine Kerninflation von etwa 2,42 % im Jahresvergleich bedeuten, ebenfalls unter der Konsensprognose von 2,5 %.
Es wird erwartet, dass der Verbraucherpreisindex im Monatsvergleich um 0,18 % steigen wird, was auf einen moderaten Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise zurückzuführen ist.
Laut Goldman Sachs dürften mehrere Trends auf Kategorieebene zu dem schwächeren Ergebnis beitragen. Die Bank geht davon aus, dass sich die autobezogene Inflation abkühlen wird, wobei die Gebrauchtwagenpreise voraussichtlich um 0,5 % und die Kfz-Versicherung um 0,3 % sinken werden.
Auch bei den Flugpreisen wird erwartet, dass sie sich nach einem starken Anstieg zu Beginn des Jahres stabilisieren. Goldman geht davon aus, dass die Flugpreise im Februar unverändert bleiben werden, nachdem sie im Januar um 6,5 % gestiegen sind, und beruft sich dabei auf Signale aus alternativen Preisdaten.
Ein weiterer wichtiger Bereich, den es zu beobachten gilt, ist die Inflation von Unterkünften, die in den letzten Jahren zu den Hauptverursachern des Preisdrucks in den USA zählte. Goldman rechnet mit einer Abschwächung sowohl der Miete als auch der Eigentümermiete und prognostiziert monatliche Steigerungen von etwa 0,22 % für jede Komponente, was auf eine anhaltende Verlangsamung der zugrunde liegenden Immobilieninflation hindeutet.
Allerdings weist die Bank darauf hin, dass die Handelspolitik beginnen könnte, neuen Inflationsdruck hervorzurufen. Es wird erwartet, dass die Zölle einen leichten Aufwärtsdruck auf bestimmte Warenkategorien ausüben, insbesondere auf Sektoren wie den Freizeitbereich, die stärker den Importkosten ausgesetzt sind. Goldman schätzt, dass die Zölle die Inflation um etwa 0,05 Prozentpunkte erhöhen könnten.
Die Bank sagte außerdem, dass ihre CPI-Prognose im Großen und Ganzen mit einem monatlichen Anstieg der PCE-Kerninflation von 0,24 % übereinstimmt, dem bevorzugten Preismaß der Federal Reserve.
Der CPI-Bericht vom Februar wird von den Märkten genau beobachtet, da Anleger die Entwicklung der US-Inflation und den wahrscheinlichen Weg für die Politik der Federal Reserve beurteilen. Anzeichen dafür, dass sich die Inflation abkühlt, könnten die Erwartungen verstärken, dass die Fed bei einer weiteren Straffung ihrer Geldpolitik weiterhin vorsichtig vorgehen wird.
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Weitere Prognosen, zusammengefasst von Nick Timiraos vom Wall Street Journal:

