Investing.com – Die Aktien stiegen am Montag um 36 %, nachdem der dänische Audiokonzern zugestimmt hatte, seine Hörgerätesparte für 17 Milliarden dänische Kronen an einen italienischen Einzelhändler zu verkaufen Verstärker Die Aktie fiel um über 10 %, da der Markt die Kosten der Übernahme abwägte.
GN-Aktien stiegen auf 119,8 Kronen bei einem Volumen von 4,63 Millionen, gegenüber 700.350 gehandelten Aktien in der Sitzung zuvor. Amplifon sank auf 9,69 Euro bei einem Volumen von 2,40 Millionen, verglichen mit 1,49 Millionen in der Vorsitzung.
Gemäß den am Montag bekannt gegebenen Bedingungen wird Amplifon 12,6 Milliarden Kronen in bar zahlen und als verbleibende Gegenleistung 56 Millionen Amplifon-Aktien ausgeben.
Nach dem Abschluss wird GN vorbehaltlich der üblichen Sperrbeschränkungen etwa 16 % des ausstehenden Aktienkapitals von Amplifon halten.
Das Hörgerätegeschäft erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von 7,21 Milliarden Kronen und ein Pro-forma-EBITDA von 1,19 Milliarden Kronen. Es beschäftigt rund 5.500 Mitarbeiter und umfasst die Marken ReSound und Beltone, alle damit verbundenen geistigen Eigentumsrechte, Forschung und Entwicklung, Fertigung und die Beltone-Netzwerkpartnerschaften. Die Transaktion schließt die Investition von GN in Nations Benefits LLC aus.
Enrico Vita, Vorstandsvorsitzender von Amplifon, nannte es „die transformativste Akquisition in unserer 75-jährigen Geschichte“ und sagte, dass die kombinierte Gruppe einen Umsatz von etwa 3,3 Milliarden Euro haben und in mehr als 100 Ländern tätig sein würde.
Die Transaktion erfordert Genehmigungen der Fusionskontrolle und den Abschluss einer gesetzlichen Abspaltung des Hearing-Geschäfts gemäß dem dänischen Unternehmensgesetz, die als steuerpflichtige Transaktion strukturiert ist. Der Abschluss wird für Ende 2026 erwartet.
GN sagte, es werde den Barerlös verwenden, um Schulden abzubauen, in den Betrieb zu reinvestieren und Kapital an die Aktionäre zurückzugeben.
Das Unternehmen revidierte seine Prognose für das organische Umsatzwachstum im Jahr 2026 auf 2 bis 8 % und deckt damit nur seine Unternehmens- und Gaming-Abteilungen ab und setzte seine langfristigen Finanzziele bis zur Einrichtung einer eigenständigen Betriebsstruktur aus.
JP Morgan Securities und Nordea Corporate Finance haben dem GN-Vorstand jeweils Fairness Opinions vom 16. März vorgelegt, in denen bestätigt wird, dass die Vertragsbedingungen aus finanzieller Sicht fair sind.

