Der Bitcoin-Preis wurde am Dienstag bei etwa 75.000 US-Dollar gehandelt, nachdem er einen achttägigen Kursanstieg verlängert hatte, der den Vermögenswert nahe an ein wichtiges psychologisches Niveau gebracht hatte.
Der Schritt markiert eine deutliche Erholung von den Tiefstständen im Februar nahe 60.000 US-Dollar und hat eine erneute Debatte darüber ausgelöst, ob der Markt einen Tiefpunkt erreicht hat.
Die größte Kryptowährung der Welt ist kaputt gegangen über 75.000 US-Dollar gestern während der US-Handelszeiten nach wochenlanger enger Konsolidierung. Die Erholung hat die Preise nahe an das Niveau von Anfang Februar gehoben und den Fokus auf die Frage gelegt, ob sich der Bitcoin-Preis behaupten kann.
Analysten von Bitfinex sagten, dass die jüngste Stärke eine relative Outperformance widerspiegele, warnten jedoch davor, dies als strukturellen Wandel zu bezeichnen.
„Der jüngste Anstieg über 75.000 US-Dollar zeigt zwar eine relative Outperformance, aber von einer echten ‚Entkopplung‘ zu sprechen, ist verfrüht“, schrieben Analysten Bitcoin-Magazin. Sie wiesen auf die Stabilisierung der ETF-Ströme, die neue Nachfrage nach neuen strukturierten Produkten, die verringerte Hebelwirkung und das engere Angebot in der Kette als Haupttreiber hin.
Bitcoin hat in den letzten Sitzungen traditionelle Risikoanlagen übertroffen. Analysten stellten jedoch fest, dass dies weiterhin an die allgemeineren Liquiditätsbedingungen gebunden sei. Ein nachhaltiger Bruch der makroökonomischen Korrelation würde erfordern, dass der Bitcoin-Preis trotz strengerer finanzieller Bedingungen wie höherer Renditen und eines stärkeren Dollars weiter steigt.
Derzeit gilt der Bereich zwischen 75.000 und 78.000 US-Dollar als kritischer Test. Das Halten dieser Zone könnte ein Signal für eine starke Spotnachfrage und Angebotsabsorption sein. Geschieht dies nicht, könnte dies darauf hindeuten, dass die Rallye Teil einer umfassenderen Neuausrichtung der Positionierung ist.
Spekulationen über den Bitcoin-Preis
Daten von Nansen stützen die Ansicht, dass der aktuelle Schritt nicht nur auf Spekulationen beruht. Die Devisenabflüsse sind in den letzten Wochen stabil geblieben, was darauf hindeutet, dass Anleger Bitcoin eher in die Langzeitspeicherung verlagern, als in starkem Zustand zu verkaufen.
Auch die ETF-Zuflüsse blieben konstant, mit einer wöchentlichen Nachfrage von rund 763 Millionen US-Dollar. Unternehmenskäufe haben diesen Trend verstärkt. Strategie offengelegt ein Bitcoin-Kauf im Wert von 1,57 Milliarden US-Dollar, einer der größten in diesem Jahr.
Nansen-Analyst Nicolai Søndergaard schrieb zwei Bitcoin-Magazin dass dies eher eine Bilanzakkumulation als einen kurzfristigen Handel widerspiegelt.
„Es handelt sich eher um Bilanzentscheidungen als um spekulative Käufe“, sagte er und fügte hinzu, dass die Derivateaktivität den Schritt verstärkt habe. Steigende Futures-Open-Interests und Short-Liquidationen trugen zum Durchbruch über 75.000 US-Dollar bei.
Makrobedingungen bleiben eine Schlüsselvariable. Geopolitische Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran-Israel-Krieg und veränderte Zinserwartungen prägen weiterhin die Stimmung. Die nachlassende Besorgnis über die Straße von Hormus trug am Wochenende zur Steigerung der Risikobereitschaft bei.
Die Märkte konzentrieren sich nun auf den 18. März der Federal Reserve Entscheidung. Eine neutrale Haltung könnte einen weiteren Aufwärtstrend unterstützen, während ein restriktives Signal zu Gewinnmitnahmen führen könnte.
Der Bitcoin-Preis hat sich in vergangenen Zyklen ähnlich erholt, ohne einen dauerhaften Tiefpunkt zu bestätigen. Händler beobachten, ob der Vermögenswert die Unterstützung über 75.000 US-Dollar aufrechterhalten kann. Ein anhaltendes Halten könnte den Weg in Richtung 80.000 US-Dollar ebnen.

