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Der BP (LSE: BP) Der Aktienkurs ist nach einigen holprigen Jahren wieder im Höhenflug. Ich wünschte, ich könnte das auf einen brillanten Neustart des Managements nach Jahren der Unsicherheit im Vorstand und einer verwirrten grünen Strategie zurückführen, aber das ist nicht alles. Ganz offensichtlich ist es auf den Krieg im Iran zurückzuführen, der den Ölpreis von rund 60 Dollar pro Barrel im Januar auf 104 Dollar heute Morgen (18. März) getrieben hat. Kann das so weitergehen?
Ich habe das hinzugefügt FTSE 100 Ich bin vor 18 Monaten vom Öl- und Gasriesen zu meinem SIPP gekommen und hatte von Anfang an gemischte Gefühle. Angesichts der Klimabedenken fühlte ich mich nicht ganz wohl dabei, einen Giganten für fossile Brennstoffe zu unterstützen. Ich hatte Angst, moralisch und finanziell auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen.
Zyklische Erholung
Eine solide Dividende hilft, einige Ängste zu zerstreuen. Da die BP-Aktien eine jährliche Rendite von 6 % erzielen, habe ich auf die Schaltfläche „Kaufen“ gedrückt. Während die erste Vorstellung enttäuschend war, lehnte ich mich zurück und wartete auf die Konjunkturaufschwung. Und jetzt ist es da. Vielleicht.
Die BP-Aktien sind im letzten Monat um satte 20 % gestiegen und haben die Verluste an anderen Stellen in meinem SIPP ausgeglichen, wenn auch leider bei weitem nicht alle. Doch wie sollten Anleger heute an BP herantreten?
Kurzfristig mit Vorsicht. Die Ölpreise können aufgrund von Ereignissen, die weit außerhalb der Kontrolle eines Unternehmens liegen, stark schwanken. Geopolitik, Versorgungsstörungen, OPEC-Entscheidungen, globale Nachfrage und Wirtschaftswachstum wirken sich alle auf Rohöl aus. Heute gibt es den Iran. Die Schlagzeilen sind grell. Es ist die Rede davon, dass der Ölpreis auf 150 oder sogar 200 Dollar steigen wird, wenn die Straße von Hormus noch länger gesperrt bleibt. Dennoch ist er gestern und heute tatsächlich zurückgegangen. Das gilt auch für die BP-Aktien.
Langfristige Sicht
Märkte bewegen sich nicht geradlinig, selbst wenn die Schlagzeilen dies vermuten lassen. Wer auf schnelle Gewinne aus ist, könnte daher erwischt werden. Bei Der bunte NarrWir empfehlen den Kauf von Aktien stets mit einer langfristigen Perspektive. In den kommenden Tagen könnten der Krieg im Iran und der BP-Aktienkurs überall hingehen. Der klügste Analyst der Welt kann nicht sagen, was passieren wird.
Der längerfristige Fall ist klarer. Trotz aller Diskussionen über den Übergang braucht die Welt immer noch Öl und Gas. Der Iran-Krieg beweist das. Für die Grundversorgung werden fossile Brennstoffe benötigt, etwa wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint. Öl ist auch die Grundlage für alles, von Kunststoffen über Chemikalien bis hin zur Fertigung. Diese Nachfrage wird nicht über Nacht verschwinden.
BP wird vielleicht allmählich an Bedeutung für die Weltwirtschaft verlieren, aber es ist unwahrscheinlich, dass es so schnell verschwindet. Das gibt ihm über Jahrzehnte hinweg eine Rolle, auch wenn sich der Energiemix weiterentwickelt.
Kontinuierlicher Vermögensaufbau
Die Jagd nach BP für kurzfristige Gewinne ist ein Glücksspiel. Eine langfristige Betrachtung ist sinnvoller. Diejenigen, die befürchten, nach dem jüngsten Anstieg zu viel zu bezahlen, könnten Geld in die Aktie fließen lassen glatte Volatilität. Die wirklichen Erträge aus Aktien ergeben sich im Laufe der Jahre, wenn sich die reinvestierten Dividenden und das Wachstum des Aktienkurses verstärken. Die Rendite von BP ist in den letzten Tagen gesunken, liegt aber immer noch bei recht attraktiven 4,5 % pro Jahr.
Anleger, die glauben, dass der BP-Aktienkurs angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten nur steigen kann, sollten es sich zweimal überlegen. Aber mit einer langfristigen Perspektive halte ich es für durchaus lohnenswert, es als Teil eines ausgewogenen Portfolios in Betracht zu ziehen.

