Das Wall-Street-Forschungsunternehmen Bernstein weist seine Besorgnis über die Bedrohung von Bitcoin durch Quantencomputer zurück und bezeichnet die Herausforderung als eine geplante Protokollentwicklung und nicht als eine wartende Krise.
In einer Kundenmitteilung vom Mittwoch bestätigten Analysten unter der Leitung von Gautam Chhugani, dass dies kryptografisch relevant sei Quantencomputer (CRQCs) stellen eine echte Herausforderung für Bitcoin und das breitere Ökosystem digitaler Vermögenswerte dar – haben diese Herausforderung jedoch nicht als Notfall behandelt. Das Team schätzt, dass Bitcoin und andere Kryptoprotokolle drei bis fünf Jahre Zeit haben, um Post-Quantum-Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, ein Zeitfenster, das sie angesichts der aktuellen technischen und Kostenbeschränkungen als ausreichend bezeichnen.
Die Mitteilung erfolgt im Anschluss an eine neue Recherche von Google. welches letzten Monat veröffentlicht wurde ein Artikel, der zeigt, dass zukünftige Quantenmaschinen die Kryptografie mit elliptischen Kurven, die den Transaktionssignaturen von Bitcoin zugrunde liegt, mit weniger Ressourcen durchbrechen könnten, als frühere Modelle vermuteten.
Das Google-Team schätzte, dass die Barriere unter 500.000 physikalische Qubits fallen könnte – eine Reduzierung um etwa das Zwanzigfache im Vergleich zu früheren Schätzungen. Das Ergebnis lenkte die Aufmerksamkeit auf eine engere Risikokategorie: sogenannte „On-Spend“-Angriffe, bei denen der öffentliche Schlüssel einer Transaktion vor der Bestätigung im Mempool offengelegt wird, wodurch ein kurzes Fenster potenzieller Schwachstelle entsteht.
Bernsteins Analysten nicht entlassen Googles Erkenntnisse. „Jüngste Durchbrüche scheinen den Zeitplan beschleunigt zu haben, da die Herausforderung nicht mehr ‚ein Jahrzehnt entfernt‘ ist, wie früher angenommen“, schrieben die Analysten.
Gleichzeitig stellten sie fest, dass die Skalierung von Dutzenden logischer Qubits auf Tausende, die für einen echten Angriff erforderlich sind, Durchbrüche in den Bereichen Hardware, Fehlerkorrektur und Fertigung mit sich bringt – Dimensionen, die noch ungelöst sind.
„Quantenzeitpläne sind möglicherweise immer noch optimistischer als die Realität“, warnte die Notiz.
Das Unternehmen legte besonderen Wert auf Kosten- und Skalierbarkeitsbeschränkungen und vermutete, dass sich der Übergang auf mehrere zehn bis mehrere Hundert Milliarden Dollar belaufen könnte. Sie argumentierten, diese Zahlen deuten eher auf Vorbereitungszeit als auf Panik hin.
Bitcoin hat sich weiterentwickelt und wird dies auch weiterhin tun
Bernstein identifizierte auch gut kapitalisierte institutionelle Akteure – Strategy, BlackRock und Fidelity – als wahrscheinlich, dass sie eine „konstruktive Rolle“ bei der Stärkung der Sicherheitsstandards spielen würden. Dieser Rahmen spiegelt einen umfassenderen Wandel in der Entwicklung des Bitcoin-Ökosystems wider: Institutionelles Eigentum hat den Netzwerkakteuren sowohl die Ressourcen als auch die Anreize gegeben, defensive Upgrades zu unterstützen.
Nicht alle Risiken sind gleich. Chhugani wies darauf hin, dass schätzungsweise 1,7 Millionen BTC in den alten Wallets der Satoshi-Ära das am stärksten exponierte Segment seien.
Diese Adressen verfügen über dauerhaft sichtbare öffentliche Schlüssel und sind daher definierte Ziele für bestimmte Angriffsmodelle. Bei neueren Protokollen und Wallet-Strukturen ist die Gefährdung geringer – abhängig von bestimmten unsicheren Praktiken, an deren Beseitigung die Entwicklergemeinschaft arbeitet.
Der sich abzeichnende Konsens, der sowohl von Bernstein als auch von Googles eigenem Forschungsteam geteilt wird, deutet auf das Jahr 2029 als Ziel für die Migration der Post-Quantenkryptographie hin.
BIP 360, ein Entwurf Vorschlag bereits in der experimentellen Implementierung, führt Transaktionsformate ein, die darauf ausgelegt sind, die Gefährdung durch anfällige kryptografische Annahmen zu verringern.
Redaktioneller Haftungsausschluss: Wir nutzen KI als Teil unseres redaktionellen Workflows, unter anderem zur Unterstützung von Recherche-, Bildgenerierungs- und Qualitätssicherungsprozessen. Alle Inhalte werden von unserem Redaktionsteam geleitet, überprüft und genehmigt, das für Richtigkeit und Integrität verantwortlich ist. Für von KI generierte Bilder werden nur Tools verwendet, die auf ordnungsgemäß lizenziertem Material geschult sind. Bei Bitcoin wie bei den Medien gilt: Nicht vertrauen. Verifizieren.

