- Vorläufig war 47,6
- Vor war 53,3
Einzelheiten:
- Bedingungen 52,5 vs. 50,1 vorläufig (55,8 im März)
- Erwartungen 48,1 vs. 46,1 vorläufig (51,7 im März)
- 1-Jahres-Inflation 4,7 % gegenüber 4,8 % vorläufig (vorher 3,8 %)
- 5-Jahres-Inflation 3,5 % gegenüber 3,4 % vorläufig (vorher 3,2 %)
Dies ist eine bescheidene Erholung gegenüber der vorläufigen Umfrage, wahrscheinlich weil der Ölpreis im Vergleich zu vor ein paar Wochen gesunken ist und sich die Aktienmärkte erholt haben.
Zum Hintergrund: Die Verbraucherumfragen der University of Michigan, die am Institut für Sozialforschung der Universität angesiedelt sind, sind einer der am längsten laufenden Indikatoren für die Einstellung von US-Haushalten. Die kontinuierlichen monatlichen Daten reichen bis ins Jahr 1978 zurück und haben ihre Wurzeln in Umfragen, die der Wirtschaftswissenschaftler George Katona ab Ende der 1940er Jahre durchführte. Jetzt unter der Leitung von Joanne Hsu, erscheinen jeden Monat zwei Veröffentlichungen: eine vorläufige Lesung etwa am zweiten Freitag und eine letzte Lesung etwa zwei Wochen später, normalerweise am letzten Freitag des Monats um 10:00 Uhr ET. Die endgültige Veröffentlichung enthält eine umfassendere Stichprobe und kann deutlich von der vorläufigen Zahl abweichen, insbesondere wenn Ereignisse zur Monatsmitte die öffentliche Meinung beeinflussen.
Der Hauptindex der Verbraucherstimmung (ICS) basiert auf einer monatlichen Umfrage unter etwa 600 bis 900 Haushalten, die ihre Ansichten zu persönlichen Finanzen, Geschäftsbedingungen und Kaufbedingungen für langlebige Güter abdeckt. Er ist in zwei Teilindizes unterteilt: den Index of Current Economic Conditions (ICC), der erfasst, wie die Haushalte ihre aktuelle Situation beurteilen, und den Index of Consumer Expectations (ICE), der sechs Monate bis fünf Jahre in die Zukunft blickt. Der ICE fließt in den Leading Economic Index des Conference Board ein und verleiht der Umfrage Einfluss über die eigene Veröffentlichung hinaus.
Die Märkte beobachten auch die Inflationserwartungsreihe der Umfrage genau. Die Befragten werden gefragt, welche Preisänderungen sie im nächsten Jahr und in den nächsten fünf bis zehn Jahren erwarten, und insbesondere die langfristige Kennzahl wird von der Federal Reserve als wichtiger Indikator dafür angesehen, ob die Inflationserwartungen verankert bleiben.
Die Michigan-Umfrage wird oft mit dem Consumer Confidence Index des Conference Board verglichen. Beide verfolgen die Einstellungen der Haushalte, aber Michigan konzentriert sich stärker auf persönliche Finanzen und Inflation, während das Conference Board sensibler auf die Arbeitsmarktbedingungen reagiert – und die beiden können monatelang voneinander abweichen.

