Investing.com – Der japanische Finanzminister Satsuki Katayama warnte am Montag vor spekulativen Aktivitäten auf den Devisenmärkten, nachdem ein kurzer Anstieg des Yen Spekulationen über eine mögliche Intervention Tokios angeheizt hatte.
In einem Gespräch mit Reportern nach der Jahrestagung der Asiatischen Entwicklungsbank in Usbekistan erklärte Katayama, dass Japan entschlossen gegen spekulative Schritte vorgehen werde, und bezog sich dabei auf eine im vergangenen Jahr zwischen Japan und den Vereinigten Staaten unterzeichnete Erklärung. Weitere Einzelheiten wollte der Minister nicht nennen.
Japan intervenierte letzte Woche am Markt, um den Yen zu stützen. Geldmarktdaten deuten darauf hin, dass Ausgaben in Höhe von etwa 35 Milliarden US-Dollar hinter einer plötzlichen 3-prozentigen Erholung der Währung am Donnerstag steckten.
Die Bewegung am Montag war von geringerem Ausmaß und drückte kurzzeitig auf knapp unter 156, bevor sie den Kurs umkehrte und sich bei etwa 157 einpendelte.
In der gemeinsamen Erklärung Japans und der USA vom September wurde festgelegt, dass Deviseninterventionen der Bekämpfung übermäßiger Volatilität vorbehalten bleiben sollten. Japanische Entscheidungsträger haben diese Aussage als Ermächtigung zum Eingreifen bezeichnet, wenn der Yen von den wirtschaftlichen Fundamentaldaten abweicht und übermäßig große Schwankungen erfährt.
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