Wichtige Erkenntnisse
- Powell bleibt vorübergehend im Amt, während Warsh auf den letzten Amtseid wartet.
- Durch die Bestätigung des Senats wurde Warsh rechtlich freigegeben, die Übergabe der Führung erfordert jedoch noch formelle Schritte.
- Die Vorstandsmitglieder äußerten Bedenken hinsichtlich einer Verlängerung der vorübergehenden Vorsitzstruktur ohne weitere Maßnahmen.
Powell hat vorübergehend den Posten bei der Fed inne, während Warsh auf seinen Eid wartet
Das Federal Reserve Board gab am 15. Mai bekannt, dass Jerome Powell pro tempore als Vorsitzender fungieren wird, während Kevin Warsh auf seine Vereidigung wartet. Warsh war bestätigt Er wurde am 13. Mai vom Senat mit 54 zu 45 Stimmen verabschiedet, hat den Amtseid jedoch noch nicht offiziell abgelegt.
Beamte verwendeten die vorläufige Bezeichnung, nachdem Powells Amtszeit als Vorsitzender am Freitag endete. Durch die Bestätigung durch den Senat erhält Warsh den legalen Weg für die Rolle, aber der Übergang ist erst mit dem Eid abgeschlossen. Der Vorstand nannte kein Datum für die Vereidigung und beließ Powell bis zu diesem letzten Schritt im Amt. Das Federal Reserve Board erklärte:
„Powell wird pro tempore als Vorsitzender fungieren, bis Warsh als neuer Vorsitzender vereidigt wird.“
Die Bestätigung folgte einer Verzögerung im Zusammenhang mit den Ermittlungen des Justizministeriums gegen Powell. Senator Thom Tillis, ein Republikaner aus North Carolina, hatte gegen die Verschiebung der Fed-Nominierungen Einspruch erhoben, solange die Untersuchung noch aktiv war. Später ließ er seinen Widerspruch fallen, nachdem die Staatsanwaltschaft beschlossen hatte, die Ermittlungen einzustellen, wodurch Warshs Nominierung zur Abstimmung im Senat gelangte.
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Die Zustimmung des Senats machte Warsh nicht sofort zum Vorsitzenden. Die Rolle erfordert weiterhin den Amtseid, eine formelle Amtsübergabe und administrative Schritte. Diese Lücke veranlasste den Vorstand, die Struktur des vorläufigen Vorsitzes zu nutzen, um die Zentralbank kontinuierlich unter Führung zu halten.
Warsh wird allgemein als offener für digitale Vermögenswerte angesehen als frühere Vorsitzende der Federal Reserve. Er hat beschrieben Bitcoin als nützliches Signal für politische Entscheidungsträger, lehnte die Ausgabe einer von der Federal Reserve unterstützten digitalen Zentralbankwährung ab und legte finanzielle Risiken offen Krypto Projekte vor erforderlichen Desinvestitionen.
Die stellvertretende Vorsitzende für Aufsicht, Michelle Bowman, und Gouverneur Stephen Miran äußerten sich zur vorübergehenden Benennung, nachdem sie sich gegen eine unbefristete Übergangsstruktur ausgesprochen hatten:
„Wir haben eine einzigartige Situation wie kein anderer historischer Präzedenzfall. In diesem Fall endet die Amtszeit des vorherigen Vorsitzenden, bevor der neue Vorsitzende, der bereits vom Senat bestätigt wurde, vereidigt wurde.“
Damit bleibt Powell vorübergehend an der Spitze der Fed, während Warshs Starttermin noch aussteht. Bowman und Miran befürworteten eine kurze Überbrückungsperiode, lehnten jedoch eine unbefristete Benennung ohne eine weitere Abstimmung im Vorstand oder eine mögliche Aktion des Präsidenten ab.

