Das EUR/USD-Paar schwächt sich am Dienstag in Richtung der 1,1600-Region ab, da der US-Dollar (USD) nach soliden Arbeitsmarktdaten und steigenden Staatsanleiherenditen stärker wird, während gemischte Entwicklungen in der Eurozone die Unterstützung für die gemeinsame Währung einschränken.
Der jüngste ADP-Beschäftigungsbericht zeigte, dass private Arbeitgeber in den Vereinigten Staaten (USA) in der ersten Maiwoche 42.250 Arbeitsplätze geschaffen haben, was den stärksten Wert seit Beginn der Datenreihe im Oktober 2025 darstellt. Die Daten bestärkten die Erwartungen, dass die Federal Reserve (Fed) bei Zinssenkungen eine vorsichtige Haltung beibehalten könnte.
Eine zusätzliche USD-Nachfrage entstand, nachdem US-Präsident Donald Trump einen aggressiveren Ton gegenüber dem Iran annahm. Trump erklärte, dass „wir dem Iran möglicherweise einen weiteren Schlag versetzen müssen“ und fügte hinzu, dass „der Iran um einen Deal bettelt“, was die Besorgnis über eine mögliche Eskalation im Nahen Osten und die zunehmenden Zuflüsse von sicheren Häfen in den US-Dollar wieder aufleben ließ.
In der Zwischenzeit, Eurozone Die Stimmung blieb fragil, nachdem Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) Bedenken hinsichtlich des langfristigen Wachstums der Region geäußert hatten Ausblick. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht der EZB wurde festgestellt, dass Arbeitsmarkttrends und Einwanderung weiterhin die Wirtschaftstätigkeit unterstützen, die politischen Entscheidungsträger warnten jedoch, dass strukturelle demografische Herausforderungen die künftigen Wachstumsaussichten belasten könnten.
Kurzfristige technische Analyse:
Auf dem 4-Stunden-Chart wird EUR/USD bei 1,1599 gehandelt und bleibt kurzfristig rückläufig, da es sowohl unter dem 20-Perioden-SMA (Simple Moving Average) bei 1,1638 als auch unter dem 100-Perioden-SMA bei 1,1710 liegt. Das Paar erreicht Tiefststände in der Nähe der einzigen nahegelegenen horizontalen Unterstützung bei 1,1592, während der Relative Strength Index (RSI) in den überverkauften Bereich um 27 rutscht, was darauf hindeutet, dass zwar der Abwärtsdruck vorherrscht, sich das Tempo des Rückgangs jedoch verlangsamen könnte, wenn Verkäufer bei dieser Untergrenze zögern.
Auf der Oberseite entsteht ein erster Widerstand bei 1,1612, gefolgt von 1,1624 und der Barriere von 1,1635, die mit dem 20-Perioden-SMA direkt darüber bei 1,1638 übereinstimmt und eine dichte Obergrenze vor dem breiteren Widerstand des 100-Perioden-SMA bei 1,1710 bildet. Auf der anderen Seite würde ein klarer Durchbruch unter 1,1592 neue Tiefststände freilegen und die vorherrschende rückläufige Struktur im 4-Stunden-Zeitrahmen verstärken.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

