Bildquelle: Getty Images
Barclays (LSE:BARC)-Aktien sind in den letzten 12 Monaten um fast 30 % gestiegen, und das ist kein Zufall. Die Anleger wurden durch ein besseres Ertragsbild, höhere Renditen und ein Managementteam ermutigt, das nun zuversichtlicher in die Zukunft blickt.
Aber die Frage ist nun: Was passiert als nächstes? Kann diese Dynamik anhalten? Oder lauern unter der Oberfläche große Risiken?
Was die Experten sehen
Die jüngste institutionelle Einschätzung ist immer noch recht optimistisch.
Im März meldete Barclays einen Anstieg des Konzerneinkommens um 6 % auf 8,2 Mrd. £ und erhöhte zuvor sein wichtigstes Ziel für die Rendite des materiellen Eigenkapitals auf über 14 % bis 2028, gegenüber der vorherigen Prognose von mehr als 12 % bis 2026.
Die Bank kündigte außerdem ihre Pläne an, zwischen 2026 und 2028 mehr als 15 Milliarden Pfund an die Aktionäre zurückzugeben. Das ist ein starkes Signal. Und es deutet darauf hin Das Management erwartet Auch in den nächsten Jahren wird sich die bisherige solide Performance fortsetzen.
Eine Meinung, die offenbar von vielen Experten geteilt wird, denn derzeit empfehlen 15 von 18 institutionellen Analysten die Aktie als „Kauf“ oder „Outperform“. Und diese optimistische Stimmung ist nicht unberechtigt.
Schließlich hat das Unternehmen seine eigenen Gewinn- und Effizienzziele bereits früher als geplant übertroffen. Und wenn Barclays weiterhin die Renditen steigert, die Gewinne steigert und Bargeld zurückgibt, könnte die Aktie heute tatsächlich eine solide Investition sein. Aber das könnte schwieriger umzusetzen sein, als es sich anhört …
Das versteckte Risiko
Meiner Meinung nach geht es bei der Baisse bei Barclays weniger darum, ob sich das Unternehmen weiter verbessern kann, sondern eher darum, wie lange diese Verbesserung anhalten kann.
Reuters wies Anfang des Jahres darauf hin, dass die Bank plant, sich auf ihre Kernmärkte Großbritannien und die USA zu konzentrieren und gleichzeitig KI und Technologie zur Kostensenkung einzusetzen. Das klingt auf den ersten Blick gut, verdeutlicht aber auch die Kernherausforderung.
Wenn die nächste Wachstumsphase von Kostensenkungen und einem stabilen Bankenumfeld abhängt, könnte eine externe Konjunkturabschwächung Barclays viel von seinem Glanz nehmen. Und da sich sowohl in der britischen als auch in der US-Wirtschaft bereits Konjunktursorgen breit machen, könnte eine Abschwächung nicht mehr fern sein, vor allem angesichts der erwarteten Energie- und Nahrungsmittelinflation Mit freundlicher Genehmigung des Iran-Krieges.
Vereinfacht gesagt könnte das leicht verdiente Geld bereits verdient sein, und es liegt ein härterer Weg vor uns, der einige Anleger enttäuschen könnte.
Was jetzt zählt
Für mich ist die eigentliche Frage nicht, ob sich Barclays verbessert hat – das ist eindeutig der Fall. Vielmehr geht es darum, ob die Bank ihre jüngste Outperformance auch in den kommenden Jahren beibehalten kann. Das Management scheint zuversichtlich zu sein und seine Ambitionen scheinen nicht allzu optimistisch zu sein.
Für Anleger, die ein Engagement im Bankensektor anstreben und mit dem makroökonomischen Risiko vertraut sind, könnte es sich also lohnen, über Barclays-Aktien nachzudenken. Aber für mein Portfolio habe ich auch andere vielversprechende Möglichkeiten im Finanzsektor entdeckt.
Sollten Sie jetzt 5.000 £ in Barclays Plc investieren?
Wenn Anlageexperte Mark Rogers und sein Team einen Aktientipp haben, kann es sich lohnen, zuzuhören. Schließlich hat der Flaggschiff-Newsletter Twelfth Magpie Share Advisor, den er seit fast einem Jahrzehnt betreibt, Tausende von zahlenden Mitgliedern mit Top-Aktienempfehlungen aus dem britischen und US-amerikanischen Markt versorgt.
Und im Moment gibt es laut Mark sechs herausragende Aktien, deren Kauf Anleger in Betracht ziehen sollten. Möchten Sie sehen, ob Barclays Plc es auf die Liste geschafft hat?
Zaven Boyrazian hält keine Positionen in den genannten Unternehmen.

