- Meine Hauptsorge gilt der Inflation, die zu hoch ist und zu lange über dem Ziel liegt
- Jetzt ist nicht die Zeit, unsere Wachsamkeit aufzugeben
- Die US-Wirtschaft ist im Vergleich zur Vergangenheit weniger anfällig für Energieschocks
- Die Annahme, dass der jüngste Inflationsanstieg nur vorübergehender Natur ist, würde mich jedoch kaum schockieren
- Die Fed muss ihr Engagement für eine Senkung der Inflation signalisieren
- Das Hauptaugenmerk liegt darauf, die Inflation wieder auf das Ziel von 2 % zu bringen
- Die meisten Wirtschaftsindikatoren deuten auf ein weiterhin stetiges Wachstum hin
- Ist der Ansicht, dass der Arbeitsmarkt ungeachtet der möglichen Störungen durch KI im Gleichgewicht ist
- Es gibt Hinweise darauf, dass KI die Einstellung von Mitarbeitern bremst, aber nicht zu Entlassungen führt
Nun, Schmid ist dieses Jahr kein stimmberechtigtes Mitglied im FOMC-Ausschuss. Daher werden seine Bemerkungen nicht so viel Gewicht haben. Dennoch lohnt es sich, sie zur Kenntnis zu nehmen, da sie die umfassendere Sichtweise darüber widerspiegeln, wie die Zentralbank derzeit mit der Politik umgeht.
Es zeichnet sich definitiv eine aggressivere Tendenz ab, aber wir müssen abwarten, wie Warsh die Diskussion in den kommenden Monaten lenken will.
Zumindest im Moment sehen Händler die Möglichkeit einer Zinserhöhung gegen Ende des Jahres. Die Fed-Fonds-Futures deuten darauf hin, dass bis zum Jahresende Zinserhöhungen in Höhe von etwa 15 Basispunkten eingepreist sind, was im Vergleich zu den letzten Wochen eine restriktivere Haltung signalisiert, da die Sorgen über die Inflation weiterhin die breiteren Märkte durchdringen. Insbesondere der Anstieg der Anleiherenditen spiegelt die Vorsicht wider, und die Händler spiegeln dies sicherlich wider, wenn es um die Preisgestaltung der Fed geht.

