- Immobilienpreise in Halifax -0,1 % gegenüber +0,1 % im Monatsvergleich erwartet
- Vorher -0,1 %
Die Immobilienpreise in Großbritannien gingen im Mai leicht zurück, wobei der durchschnittliche Immobilienpreis auf 298.806 £ sank, verglichen mit 299.251 £ im April. Das jährliche Wachstum beträgt jedoch weiterhin 0,5 %, was die anhaltende Widerstandsfähigkeit des Marktes trotz schwierigerer Bedingungen bestätigt.
Halifax stellt fest, dass:
„Die Entwicklung der Immobilienpreise spiegelt weiterhin die Unsicherheit wider, die mit den Entwicklungen im Nahen Osten verbunden ist. Trotz der jüngsten Senkung der Hypothekenzinsen haben höhere Inflationserwartungen dazu geführt, dass die Kreditkosten über dem Niveau vom Jahresbeginn liegen, was die Erschwinglichkeit für viele Käufer weiterhin belastet und die Nachfrage dämpft.“
Dennoch hat sich die Gesamtaktivität gut gehalten, was die grundsätzliche Widerstandsfähigkeit des britischen Immobilienmarktes widerspiegelt. Aktuelle Branchenzahlen zeigen, dass das Transaktionsniveau relativ stabil bleibt, was darauf hindeutet, dass Käufer und Verkäufer immer noch in Bewegung sind.“
Die Verbraucherstimmung und die Inflationsaussichten werden zwei wichtige Faktoren sein, die sich auch in Zukunft auf die Immobiliennachfrage und das Immobilienpreiswachstum auswirken werden. Sollte sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran also länger hinziehen, ist damit zu rechnen, dass dies zu gegebener Zeit schwerwiegendere (negative) Auswirkungen auf den Markt haben wird.
Aber vorerst scheint es, dass die Stimmung am Immobilienmarkt im zweiten Quartal des Jahres noch recht gut anhält.

