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Aviva (LSE: AUS.)-Aktien haben in den letzten Jahren von einem umfassenden Strategiewechsel profitiert, als der Versicherer seine Geschäftstätigkeit rationalisierte und sich aus schwächeren Geschäftsbereichen zurückzog.
Diese Umstrukturierung trug zu einer Neubewertung der Aktie bei. Aber die größere Frage ist jetzt, ob sich eine zweite Wachstumsphase abzeichnet.
Könnte die Aktie den Markt angesichts der Übernahme von Direct Line in die Gruppe und der weiteren Expansion der Vermögens- und Rentensparte weiterhin überraschen?
Vermögensverwaltung
Während Aviva-Aktien immer noch weithin als traditionelles Versicherungsunternehmen angesehen werden, deutet ein genauerer Blick auf das Geschäft darauf hin, dass sich der Ertragsmix stetig verändert.
Einer der größten Treiber dieses Wandels ist die Vermögensverwaltung.
Der britische Vermögensmarkt könnte von heute rund 1,6 Billionen Pfund auf über 4,3 Billionen Pfund im nächsten Jahrzehnt wachsen, da steigende Rentenersparnisse und langfristige demografische Trends die Nachfrage weiter steigern. Das stellt eher eine strukturelle Wachstumschance als einen kurzfristigen Zyklus dar.
Das Unternehmen verfügt bereits über eine bedeutende Position auf diesem Markt und verwaltet in seinen Vermögensverwaltungsgeschäften Vermögenswerte in Höhe von über 234 Milliarden Pfund. Es verfügt auch über einen eingebauten Kundenvorteil: Millionen britischer Kunden und eine große Basis an wohlhabenden Haushalten, die im Laufe der Zeit durch Cross-Selling von Altersvorsorge- und Anlageprodukten finanziert werden können.
Entscheidend ist, dass das Management Vermögen zunehmend als kapitalarmen Wachstumsmotor neben seinem Kernversicherungsgeschäft positioniert. Mit der Ausweitung von Arbeitsplatzplattformen, Beratungsdiensten und Direktvermögensangeboten baut die Gruppe nach und nach eine diversifiziertere Ertragsbasis auf, die weniger von traditionellen Erträgen abhängig ist Underwriting Bedingungen.
Cashflows
Was diese Gelegenheit interessanter macht, ist nicht nur die Größe des Marktes, sondern auch die Qualität des Basiswerts Cashflows es fahren.
Ein großer Teil des Vermögenszuwachses stammt aus betrieblichen Renten, zu denen Arbeitnehmer und Arbeitgeber regelmäßig Beiträge leisten. Diese Ströme sind äußerst widerstandsfähig, wobei die überwiegende Mehrheit von bestehenden Mitgliedern stammt. Dadurch ist die Umsatzbasis weitaus vorhersehbarer als bei vielen anderen Finanzdienstleistungsunternehmen.
Außerdem ist das Modell mit der Zeit sehr klebrig. Betriebsrentenverhältnisse bestehen oft über Jahrzehnte – von der Berufseinstiegsvorsorge bis hin zur Altersvorsorge. Dadurch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, dieselben Kunden mit zusätzlichen Produkten zu bedienen. Heute besitzen 7,2 Millionen seiner Kunden mehr als eine Police.
Darüber hinaus wächst der Markt selbst immer noch. Die automatische Anmeldung hat bereits zu einem erheblichen Wachstum der betrieblichen Renten geführt. Doch weitere Erhöhungen der Beitragssätze und langfristige demografische Trends deuten darauf hin, dass noch ein langer Weg vor uns liegt.
Zusammengenommen verleihen wiederkehrende Zuflüsse, langfristige Beziehungen und strukturelles Wachstum dem Vermögensgeschäft das Potenzial, ein verlässlicher Motor für zukünftige Erträge zu werden.
Was könnte schief gehen?
Das Hauptrisiko für die Vermögensgeschichte besteht darin, dass die Rentenströme am Arbeitsplatz zwar häufig wiederkehren, die Erträge jedoch immer noch teilweise an die Finanzmärkte gekoppelt sind. Ein schwächeres Investitionsumfeld könnte den Vermögenswert verringern und das Gebührenwachstum dämpfen, selbst wenn die Beitragshöhe stabil bleibt.
Es besteht auch eine gewisse Abhängigkeit von der langfristigen politischen Ausrichtung, insbesondere im Hinblick auf Rentenreformen und automatische Einschreibungsquoten, die zum Wachstum der Branche beigetragen haben.
Trotzdem denke ich, dass die Aktien weiterhin eine Überlegung wert sind. Ich habe meine Position in den letzten Monaten nach einem Rückgang aufgestockt. Ich glaube immer noch, dass Aviva das Potenzial hat, den Markt im Laufe der Zeit zu überraschen.
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Und im Moment gibt es laut Mark sechs herausragende Aktien, deren Kauf Anleger in Betracht ziehen sollten. Möchten Sie sehen, ob Aviva Plc es auf die Liste geschafft hat?
Andrew Mackie besitzt Anteile an Aviva.

