- Für den Rest dieses Jahres wird die Inflation über 3 % liegen
- Es ist schwer zu argumentieren, dass wir nicht hätten wandern sollen
- Die Wirtschaft der Eurozone weist ein gewisses Maß an Widerstandsfähigkeit auf
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Die Wirtschaft der Eurozone hat eine stabile Dynamik
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Bisher handelt es sich um einen mittelgroßen Inflationsschock
Der Chefökonom der EZB, Philip Lane, verteidigte die jüngste Erhöhung um 25 Basispunkte und argumentierte, dass die politischen Entscheidungsträger gute Gründe hätten, die Geldpolitik zu straffen, da die Inflationsrisiken aufgrund des US-Iran-Konflikts und die erhöhten Energiepreise die Wirtschaft der Eurozone weiterhin unter Druck setzten.
Lane sagte, dass die Inflation für den Rest des Jahres voraussichtlich über 3 % bleiben werde, und unterstrich damit die Besorgnis der EZB, dass sich der jüngste energiebedingte Preisschock noch verschärfen könnte.
Die EZB beschloss die Zinserhöhung auf ihrer letzten Sitzung als Reaktion auf anhaltende Aufwärtsrisiken bei der Inflation, insbesondere nachdem die Eskalation des Krieges zwischen den USA und dem Iran in den letzten Monaten zu einem starken Anstieg der Öl- und Gaspreise geführt hatte. Höhere Energiekosten haben sich in der gesamten Eurozone auf die Transport-, Produktions- und Verbraucherpreise ausgewirkt und Ängste vor Zweitrundeneffekten der Inflation geweckt.
Auch in Bezug auf die Wirtschaftstätigkeit schlug er einen konstruktiven Ton an und stellte fest, dass die Eurozone weiterhin Widerstandsfähigkeit zeige und eine stabile Dynamik beibehalte.
Lane bezeichnete die aktuelle Inflationsepisode als „einen mittelgroßen Inflationsschock“ und deutete damit an, dass die EZB die Situation nicht als vergleichbar mit der extremen Energiekrise im Jahr 2022 ansieht. Der anhaltende erhöhte Preisdruck reicht jedoch weiterhin aus, um einen vorsichtigen, restriktiven politischen Kurs zu rechtfertigen.

