Wichtige Erkenntnisse:
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Bitcoin-Derivate signalisieren Vorsicht, da die Optionsabweichung 20 % erreicht, da Händler eine weitere Welle von Fondsliquidationen befürchten.
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Der Bitcoin-Preis hat einen Teil seiner Verluste vom Donnerstag wieder aufgeholt, aber es fällt ihm immer noch schwer, mit den Gewinnen von Gold oder Technologieaktien mitzuhalten, da die Nachfrage nach Fremdkapital gering ist.
Bitcoin (BTC) ist seit dem Tief von 60.150 US-Dollar am Freitag um 17 % gestiegen, aber Derivatekennzahlen lassen Vorsicht raten, da die Nachfrage nach einem Aufwärtspreisengagement in der Nähe von 70.000 US-Dollar weiterhin begrenzt bleibt. Händler befürchten, dass die Liquidationen von Leveraged-Bullish-Futures-Kontrakten im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar innerhalb von fünf Tagen darauf hindeuten, dass große Hedgefonds oder Market Maker möglicherweise in die Luft geflogen sind.
Im Gegensatz zum Markteinbruch am 10. Oktober 2025, der mit einer Rekordliquidation von Bitcoin-Futures im Wert von 4,65 Milliarden US-Dollar gipfelte, war die jüngste Preisschwäche durch drei aufeinanderfolgende Wochen Abwärtsdruck gekennzeichnet. Bullen haben Positionen zwischen 70.000 und 90.000 US-Dollar aufgestockt, da das gesamte offene Interesse an Futures trotz gewaltsamer Kontraktliquidationen aufgrund unzureichender Margen zunahm.

Die aggregierten offenen Positionen für Bitcoin-Futures an den wichtigsten Börsen beliefen sich am Freitag auf insgesamt 527.850 BTC und blieben damit praktisch unverändert gegenüber der Vorwoche. Obwohl der Nominalwert dieser Verträge von 44,3 Milliarden US-Dollar auf 35,8 Milliarden US-Dollar sank, spiegelt die Änderung um 20 % perfekt den 21-prozentigen Bitcoin-Preisrückgang im Sieben-Tage-Zeitraum wider. Die Daten deuten darauf hin, dass die Bullen trotz des stetigen Preisrückgangs ihre Positionen aufgestockt haben.
Um besser zu verstehen, ob Wale und Market Maker bullisch geworden sind, sollte man den BTC-Futures-Basiszinssatz bewerten, der den Preisunterschied im Vergleich zu regulären Spot-Kontrakten misst. Unter neutralen Umständen sollte die Prämie zwischen 5 % und 10 % auf Jahresbasis liegen, um den längeren Abrechnungszeitraum auszugleichen.

Der BTC-Futures-Basiszinssatz fiel am Freitag auf 2 %, den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr. Dass es keine Nachfrage nach zinsbullischer Hebelwirkung gibt, ist einigermaßen zu erwarten, aber Bullen werden länger brauchen als Nutzer, um wieder Vertrauen zu gewinnen, selbst wenn der Bitcoin-Preis über 70.000 US-Dollar durchbricht, insbesondere wenn man bedenkt, dass BTC immer noch 44 % unter seinem Allzeithoch liegt.
Die Kennzahlen für Bitcoin-Derivate signalisieren extreme Angst
Die mangelnde Überzeugung der Händler von Bitcoin zeigt sich auch darin BTC-Optionsmärkte. Eine übermäßige Nachfrage nach Put-(Verkaufs-)Optionen ist ein starker Indikator für eine Baisse und treibt die Skew-Metrik auf über 6 %. Wenn umgekehrt die Angst, etwas zu verpassen, zunimmt, zahlen Händler eine Prämie für Call-(Kauf-)Optionen, was dazu führt, dass die Skew-Metrik ins Negative kippt.

Die Skew-Metrik für BTC-Optionen erreichte am Freitag 20 %, ein Niveau, das selten anhält und typischerweise Marktpanik darstellt. Zum Vergleich: Der Skew-Indikator lag am 21. November 2025 bei 11 %, nachdem der Preis vom Höchststand von 111.177 US-Dollar zwanzig Tage zuvor um 28 % auf 80.620 US-Dollar korrigiert worden war. Da es keinen spezifischen Auslöser für den aktuellen Abschwung gibt, Angst und Unsicherheit haben sich natürlich verstärkt.
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Händler werden wahrscheinlich weiterhin darüber spekulieren, dass ein großer Market Maker, eine Börse oder ein Hedgefonds bankrott gegangen sein könnte, und diese Stimmung untergräbt die Überzeugung und impliziert eine hohe Wahrscheinlichkeit eines weiteren Preisverfalls. Folglich bleibt die Wahrscheinlichkeit einer anhaltenden Aufwärtsdynamik gering, während die Kennzahlen für BTC-Derivate weiterhin extreme Angst signalisieren.
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