Groß Chainlink-Abhebungen von Binance zeigte kürzlich eine klare Verlagerung hin zur langfristigen Beteiligung. Vor allem, weil große Geldbörsen das Devisenangebot reduzieren und den Verkaufsdruck verringern. Tatsächlich hat eine neu erstellte Wallet über 329.000 LINK entfernt, wodurch sich die Liquiditätsversorgung sofort verringert hat.
Gleichzeitig ist die Chainlink-Reserve fügte fast 90.000 LINK hinzu und erhöhte den Gesamtbestand auf über 1,32 Mio. LINK. Zusammengenommen verringern diese Maßnahmen die Verfügbarkeit auf der Börsenseite aus zwei Richtungen.
Der Preis hat jedoch nicht impulsiv darauf reagiert – ein Zeichen für bewusste Akkumulation und nicht für spekulative Jagd.
Darüber hinaus dämpfen verringerte Devisenbestände häufig den Verkaufsdruck bei Rückgängen. Wenn das Angebot knapper wird, verlieren die Verkäufer an Einfluss.
Folglich haben Abwärtsverlängerungen Schwierigkeiten, an Dynamik zu gewinnen. Ein solches Setup begünstigt Stabilität und Geduld.
Im Laufe der Zeit tendiert eine anhaltende Absorption dazu, den Preis nach oben zu drücken, insbesondere wenn die Nachfrage konstant unter dem Widerstandsniveau bleibt.
Chainlink fordert Kanalobergrenze heraus, nachdem die Nachfrage gestiegen ist
KettengliedEs war einmal Handel innerhalb einer Nachfragezone – Eine Zone, in der Käufer wiederholt eingriffen, um die Struktur zu verteidigen. Diese Zone stoppte den allgemeinen Rückgang und erzwang eine Preisstabilisierung.
Von dort aus erholte sich LINK in Richtung des absteigenden Kanalwiderstands nahe 13,20 bis 13,50 US-Dollar. Und dennoch schien die Struktur die Gemeinkostenniveaus in den Preisdiagrammen zu respektieren.
Für LINK bleibt der Widerstand von 14,65 US-Dollar die erste Aufwärtshürde, gefolgt von 16,66 US-Dollar, der zuvor als Verteilungsdrehpunkt fungierte.
Darüber hinaus stellt der makroökonomische Rückgewinnungslevel 20 US-Dollar dar. Sollte es derweil nicht gelingen, sich über 12 US-Dollar zu halten, würde sich erneut ein Abwärtsrisiko für die Nachfrage ergeben.
Daher könnte die Akzeptanz oberhalb des Kanalwiderstands weitaus größeres Gewicht haben als kurzlebige Breakout-Dochte. Eine solche Phase geht häufig Trendübergängen voraus, wenn die Nachfrage anhält.
Die Absorption auf der Käuferseite bleibt unter dem Overhead-Widerstand bestehen
Der Spot-Taker-CVD schien über den 90-Tage-Zeitraum eindeutig positiv zu sein, was auf eine anhaltende Aggression der Käuferseite trotz seitwärts gerichteter Preisbewegung hindeutet.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung zeigte der Indikator weiterhin eine Dominanz von Käuferkäufen an, was bedeutet, dass Marktkäufer möglicherweise ständig Verkaufsaufträge absorbieren.
Dieses Verhalten ist wichtig, weil es die Akkumulation und nicht die Verteilung hervorhebt. Der Preis stieg jedoch nicht – Bestätigung von Geduld statt Zögern.
Darüber hinaus deutete das Ausbleiben drastischer CVD-Umkehrungen darauf hin, dass die Käufer an ihrer Überzeugung festhielten, ohne sich auf die Hebelwirkung zu verlassen. Infolgedessen hat der Verkaufsdruck nur schwer zugenommen. Stattdessen könnte sich der Preis in engere Bereiche verdichten.
Im Laufe der Zeit erhöht eine anhaltende Absorption der Käuferseite unterhalb des Widerstands häufig die Wahrscheinlichkeit eines Richtungsausbruchs.

Quelle: CryptoQuant
Short-Liquidationen überwiegen bei Long-Positionen, wenn der Druck nachlässt
Schließlich bestätigten die Liquidationsdaten, dass der Abwärtsdruck auf den Derivatemärkten nachlässt. Am 26. Dezember erreichten die gesamten Short-Liquidationen etwa 59,46.000 US-Dollar, während sich die Long-Liquidationen auf nur 10,55.000 US-Dollar beliefen.
Allein auf Binance entfielen 26,94.000 US-Dollar an Short-Liquidationen, verglichen mit 9,89.000 US-Dollar auf der Long-Seite.
Bybit verzeichnete liquidierte Shorts im Wert von 24,76.000 US-Dollar, während die Liquidationen von Long-Positionen an allen Handelsplätzen minimal blieben. Dieses Ungleichgewicht zeigte, dass die Verkäufer die meisten erzwungenen Ausstiege auffangen konnten. Unterdessen blieben die Long-Positionen weitgehend intakt, was eher Vertrauen als Panik signalisierte.
Darüber hinaus blieben die Liquidationsspitzen moderat, was eine kontrollierte Hebelwirkung bestätigt. Dieses Umfeld könnte die Stabilisierung begünstigen und gleichzeitig das Risiko kaskadierender Abwärtsbewegungen verringern.

Quelle: CoinGlass
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Chainlink in einer Schlüsselzone zwischen der Unterstützung bei 11,75 $ und dem Widerstand bei 14,65 $ zu handeln scheint. Auch Devisenabflüsse und die Anhäufung von Reserven haben den Verkaufsdruck verringert.
Die Preiskonsolidierung unterhalb des Widerstands unterstreicht das Gleichgewicht, nicht die Schwäche. Während die Käufer weiterhin einschritten, zeigten die Liquidationsdaten ein begrenztes Abwärtsrisiko. Solange LINK über 11,75 $ bleibt, wird der Abwärtstrend begrenzt bleiben.
Eine klare Bewegung über 14,65 US-Dollar würde den Preis wahrscheinlich in Richtung 16,66 US-Dollar drücken lassen, wobei die Angebotsbedingungen eher für einen weiteren Aufwärtstrend als für einen tieferen Rückgang sorgen würden.
Letzte Gedanken
- Ein Rückgang des Devisenangebots und stetige Käufe begrenzen weiterhin das Abwärtsrisiko für LINK.
- Die strukturelle Kompression deutete darauf hin, dass es zu einer Richtungsbewegung kommen könnte, wenn der Verkaufsdruck nachlässt.


