Der breitere Kryptomarkt wurde unter angstgetriebenen Bedingungen gehandelt, und Chainlink spiegelte diesen risikoscheuen Ton wider. Die Einzelhandelsbeteiligung blieb gedämpft, da die Volatilität bei den wichtigsten Altcoins abnahm und die Preisbewegung von LINK in Richtung Konsolidierung verlangsamte.
Der Total Value Secured (TVS) von Chainlink belief sich auf 46,03 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 2,43 % gegenüber dem Vormonat. Die Metrik deutete trotz verhaltener Preisbewegungen auf eine stabile On-Chain-Nutzung hin.
Eine Richtungsänderung konnte jedoch nicht bestätigt werden.
Kettenglied [LINK] Der Handelspreis lag nahe bei 12,5 USD, da sich der Verkaufsdruck über die Sitzungen hinweg stabilisierte. Zum Zeitpunkt der Drucklegung verteidigten die Käufer die Unterstützungszone von 12,5 $. Diese Verteidigung verhinderte einen sofortigen Übergang zu niedrigeren Nachfrageniveaus.
Die Dynamik kam nach dem Keilausbruch zum Stillstand
Chainlink war zuvor im täglichen Zeitrahmen aus einem fallenden Keil ausgebrochen. Der Ausbruch veränderte die Marktstruktur von einem Rückgang in eine Konsolidierung.
Jedoch, Folgekauf blieb nach dem Umzug begrenzt.
Momentum-Indikatoren verdeutlichten die kurzfristige Schwäche. Der tägliche MACD druckte ein Todeskreuz, was eine rückläufige Dynamik widerspiegelte. Auch der RSI bildete eine rückläufige Divergenz, was auf eine Erschöpfung der Käufer hinweist.
Die Walaktivität konzentrierte sich auf Binance
Die Verfolgung von Walen zeigte bemerkenswerte Abhebungen an der Börse.
Am 20. Dezember ein neu erstellt Wallet hat 199.520 LINK von Binance abgezogen, im Wert von etwa 2,49 Millionen US-Dollar. Die Übertragung erfolgte, während sich LINK in der Nähe der Unterstützung seitwärts bewegte.
Am nächsten Tag hob dieselbe Wallet weitere 246.259 LINK im Wert von 3,08 Millionen US-Dollar ab. Nach beiden Transaktionen befanden sich 445.779 LINK im Wallet.
Devisenabflüsse spiegelten frühere Akkumulationsphasen wider
Die Börsendaten von CryptoQuant deuten auf ein rückläufiges LINK-Angebot an den Börsen hin. Solche Abflüsse sind historisch eher auf Akkumulations- als auf Verteilungsphasen zurückzuführen.
Dieses Verhalten stand im Gegensatz zu panikbedingten Einlagenspitzen.
Im Zeitraum 2019–2020 wurden vor der Expansion im Jahr 2021 ähnliche Devisenabflussmuster beobachtet. Eine ähnliche Struktur tauchte im Zeitraum 2022–2023 vor der Rallye 2024 erneut auf. Im Jahr 2025 stimmte das Verhalten des Börsenabflusses mit beiden vorherigen Phasen überein.
Kann LINK trotz der Vorsicht im Einzelhandel die KEY-Unterstützung halten?
Die Zone zwischen 12 und 12,5 US-Dollar fungierte als entscheidende strukturelle Unterstützung. Die Bullen mussten diesen Bereich halten, um die Konsolidierungsstruktur aufrechtzuerhalten.
Bei einem Scheitern drohte ein Abrutschen in Richtung der Nachfragezone zwischen 9 und 10 US-Dollar.
Auf der anderen Seite blieb die 27-Dollar-Marke eine wichtige Widerstandsbarriere. Ein klarer Durchbruch über dieses Niveau öffnete die Tür zu Range-Höchstständen.
Bis dahin begünstigte die Preisentwicklung eine Konsolidierung gegenüber einer Expansion.
Letzte Gedanken
- Die Preisbewegung von Chainlink spiegelte Vorsicht wider, aber die zugrunde liegenden Bewegungen deuteten eher auf eine Positionierung als auf Panik hin.
- Wenn die Unterstützung weiterhin anhält, könnte die Konsolidierungsphase eher als Ausgangspunkt denn als Signal für einen Zusammenbruch dienen.



