Die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin (BTC) ist trotz positiver Zuflüsse in die börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) in den USA „noch nicht stark“.
Kernpunkte:
- Bitcoin-ETF-Zuflüsse kehren eine zehntägige Verluststrähne um, aber Analysen warnen, dass die Nachfrage schwach bleibt.
- Ein „überwältigender“ Ausverkauf sei dennoch vorbei, sagt Swissblock.
- Die gesamte BTC-Nachfrage zeigt eine deutliche Kluft zwischen Spot- und Derivattrends.
Swissblock zu Bitcoin-ETF-Abflüssen: „Der Sturm ist vorüber“
In neuer X-Kommentar Am Donnerstag rief die Krypto-Investmentgesellschaft Swissblock ein Ende des „überwältigendsten“ ETF-Ausverkaufs der Geschichte aus.
„Der Sturm ist vorüber: Die überwältigendste ETF-Verteilungswelle dieses Bärenmarktes ist zu Ende“, hieß es.
„Während das Bitcoin-Risiko vom Kapitulationsrisiko weiter abnimmt, sind die Spot-ETF-Flows wieder leicht positiv geworden.“
Ab dem 17. Juni verzeichneten die ETFs zehn Tage in Folge Nettoabflüsse in Höhe von insgesamt 2,7 Milliarden US-Dollar, wie aus Daten einer in Großbritannien ansässigen Investmentgesellschaft hervorgeht Farside-Investoren bestätigt.
Die Kohorte also begann den Trend umzukehrenund verzeichnete an drei Handelstagen Nettozuflüsse in Höhe von über 500 Millionen US-Dollar, bevor es am Mittwoch zu einem Nettoabfluss von 84,9 Millionen US-Dollar kam.
US-Spot-Bitcoin-ETF-Nettoflüsse (Screenshot). Quelle: Farside Investors
Swissblock bezeichnete die Ergebnisse als „Vorbehalt“ für das Erholungssignal.
„Die ETF-Akkumulation ist positiv, aber noch nicht stark. Die institutionelle Überzeugung kehrt nicht mit voller Kraft zurück“, hieß es weiter.
„Ist der Sturm vorüber? Oder befindet sich Bitcoin einfach im Auge des Sturms?“

US-Spot-Bitcoin-ETF-Nettoflüsse. Quelle: Swissblock/X
Die Bitcoin-Spotmärkte können mit der Erholung der Futures-Nachfrage nicht mithalten
Als Cointelegraph berichteteLaut der Analyse ist die Gesamtnachfrage ein zentrales Hindernis auf dem Weg zu einer bullischen Markterholung.
In frische Forschung Für die On-Chain-Analyseplattform CryptoQuant sah der Mitwirkende IT Tech diese Woche eine teilweise Verbesserung der Bedingungen, wenn auch mit einer klaren Kluft zwischen Spot- und Derivatemärkten.
„Vor einer Woche lag die kumulierte 30-Tage-Nachfrage bei knapp -500.000 BTC. Heute hat sie sich auf etwa -75.000 BTC erholt“, fassen sie zusammen.
In diesem Zeitraum stieg die Futures-Nachfrage von -295.000 BTC auf einen „leicht positiven“ Wert, während die Spot-Nachfrage negativ blieb.
„Das sagt uns etwas Wichtiges. Der jüngste Aufschwung wurde hauptsächlich von Derivatehändlern vorangetrieben, während Spotkäufer immer noch relativ vorsichtig sind“, kommentierte IT Tech.
„Historisch gesehen beginnen die stärksten und nachhaltigsten Rallyes, wenn sowohl die Futures- als auch die Spot-Nachfrage gemeinsam steigen.“

Vergleich der Bitcoin-Nachfrage (Screenshot). Quelle: CryptoQuant

