Der Kryptowährungsmarkt befindet sich in einer seiner bärischsten Phasen, da weiterhin Kapitalabflüsse dominieren und mehrere Vermögenswerte erheblich an Wert verlieren.
Verkäufer haben in den letzten 79 Tagen über 1,37 Billionen US-Dollar an Marktkapitalisierung vernichtet, und die Verluste nehmen weiter zu.
Das Vorhandensein isolierten Kapitals hat jedoch neue Debatten über das Potenzial einer Markterholung entfacht.
Isoliertes Kapital auf dem Markt
Die weltweite Liquidität ist deutlich gestiegen und liegt nach neuesten Angaben bei 147 Billionen US-Dollar.
Das globale Finanzsystem verfügt über einen Gesamtbetrag an Geld und Krediten, den Anleger und Institutionen in die Wirtschaftstätigkeit und die Finanzmärkte einsetzen können.
Historisch gesehen war dies positiv für Risikoanlagen wie Kryptowährungen Bitcoin [BTC] Denn überschüssige Liquidität fließt tendenziell in Aktien, Kryptowährungen und andere spekulative Vermögenswerte.
Im Idealfall hätten die Auswirkungen auf dem Kryptomarkt spürbar sein sollen; Allerdings nehmen die Anleger derzeit eine vorsichtigere Haltung ein.
Diese Anleger legen Wert auf den Kapitalerhalt und wenden sich Vermögenswerten zu, die Stabilität garantieren. In diesem Fall bleibt Gold – das kürzlich ein Lebenshoch von 4.420 US-Dollar pro Unze erreichte – ein wichtiger traditioneller sicherer Hafen.
In ähnlicher Weise ist Kapital in Stablecoins geflossen, digitale Vermögenswerte, die darauf ausgelegt sind, ein Verhältnis von 1:1 zu Fiat-Währungen wie dem US-Dollar aufrechtzuerhalten.
Die Marktkapitalisierung von Stablecoins hat 308,88 Milliarden US-Dollar erreicht, was einem Anstieg von 2 % innerhalb von 30 Tagen entspricht.
Ist ein Rebound noch möglich?
Die jüngsten Änderungen der Enhanced Supplementary Leverage Ratio (eSLR) verdeutlichen das Potenzial für eine Markterholung.
Ende 2025 haben die Bankenaufsichtsbehörden des Bundes eine bedeutende Regeländerung des eSLR abgeschlossen, um die Kapitalbeschränkungen für große Banken zu verringern und die Stabilität des Treasury-Marktes zu unterstützen.
Vereinfacht ausgedrückt verlangen die Aufsichtsbehörden von den Banken nun, weniger Kapital als zuvor zu halten. Für große Banken ist die 5 %-Anforderung und die 6 %-Anforderung ihrer Tochtergesellschaften auf etwa 3 % gesunken (mit weiteren Anpassungen).
Diese Änderung wird Hunderte Milliarden Dollar freisetzen und Banken dazu ermutigen, mehr Vermögenswerte mit geringem Risiko zu halten und möglicherweise mehr in Vermögenswerte mit hohem Risiko, einschließlich Bitcoin, zu investieren.
Während die vollständige Umsetzung noch im Gange ist, bleibt die globale Liquidität der wichtigste Faktor für den Ausblick.
Jüngste Notizen von Alpha Extracts deuten darauf hin, dass eine positive Verschiebung der Risikobereitschaftsschwelle diese Auswirkungen deutlicher machen würde.
Dies ist nicht die Zeit, Krypto anzuhäufen
Der Financial Stress Index (FSI), der zur Messung des systemischen Stresses auf dem globalen Finanzmarkt verwendet wird, weist darauf hin, dass jetzt nicht der beste Zeitpunkt für die Anhäufung von Risikoanlagen ist.
Der FSI weist derzeit eine negative Tendenz auf, was historisch mit einer Underperformance von Vermögenswerten wie Bitcoin zusammenhängt.
Eine Rückkehr in den positiven Bereich auf dem Diagramm würde jedoch auf einen sichereren Zeitraum für die Anhäufung von Risikoanlagen wie Bitcoin hinweisen.
Derzeit deutet die globale Finanzstimmung darauf hin, dass es immer noch isoliertes Kapital gibt, das die Bedingungen auf dem Kryptomarkt verbessern könnte.
Dies negiert nicht den gegenwärtigen pessimistischen Ausblick; es impliziert nur, dass es bald zu einer Umkehr kommen könnte.
Letzte Gedanken
- Die globale Liquidität hat eine neue Schwelle von 157 Billionen US-Dollar erreicht; Dieses Kapital bleibt jedoch weitgehend vom Kryptomarkt isoliert.
- Der Financial Stress Index deutet darauf hin, dass jetzt nicht der beste Zeitpunkt für den Kauf von Risikoanlagen wie Bitcoin ist.



